kurierveranstaltungen
11.01.2019

>>Ausverkauft<< Das Erbe der Habsburger | Montag, 11. Februar 2019

Exklusive KURIER Veranstaltung mit Führung, Gespräch und Glas Sekt im Hofmobiliendepot. Es diskutieren die Kuratorin lsebill Barta und Kurator Martin Mutschlechner sowie Autor Georg Markus mit Werner Rosenberger.

Wie ist die junge Republik nach 1918 mit dem habsburgischen Erbe umgegangen?

Die Wege der Eigentumsübergabe am Ende einer 600 Jahre dauernden Ära waren verworren und verzweigt.
Die Ausstellung „Bruch und Kontinuität. Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918“ im HofmobiliendepotMöbel Museum Wien erzählt, wie die kaiserlichen Residenzen und Schlösser mitsamt ihren Ausstattungen, die Kunstsammlungen und die Vermögenswerte des Hofes in den Besitz der jungen Republik übergingen und wie sich ihr weiteres Schicksal gestaltete.

Eine Veranstaltung vor allem für an der österreichischen Geschichte Interessierte und Bewunderer der Ästhetik von Objekten aus der Monarchie ist das KURIER-Gespräch mit den Kuratoren Dr. Ilsebill Barta und Mag. Martin Mutschlechner sowie KURIER-Autor Georg Markus, moderiert von Werner Rosenberger.

An diesem Montag, an dem das Hofmobiliendepot sonst geschlossen ist, können Leserinnen und Leser das Haus in der Andreasgasse in einem exklusiven Rahmen besuchen und erleben  – bei  einem Sekt-Empfang plus einer Führung vor oder nach dem Talk unter dem „Das Erbe der Habsburger“, der die Fragen beleuchtet:
„Was gehört dem Kaiser? Was gehört dem Staat?“  

Forderungen und Ansprüche

Soviel steht fest: Nicht alles, was der Kaiser besaß und nutzte, gehörte ihm auch persönlich.
Die verschiedenen Schlösser und Kunstsammlungen waren vermögensrechtlich unterschiedlichen Kategorien zuzuordnen.

„Nach dem Ende der Monarchie ging es zunächst darum, die kaiserlichen Besitztümer zu bewachen und die Übernahme rechtlich durch Gesetze abzusichern.“
„Die Forderungen der anderen Nachfolgestaaten und der Siegermächte sowie die Ansprüche des letzten Kaisers mussten abgewehrt werden.“

Dr. lsebill Barta | Kuratorin der Ausstellung im Hofmobiliendepot

Die Entscheidungsfindung von 1918 wirkt bis heute fort. Die Historiker sind mittlerweile der Meinung: „Es gab dabei mehr Kontinuitäten als Brüche.“ 
Bis November 1921 dauerte die Abwicklung des Eigentumsübertrags.

Die Schau, die sich der Verwertung des kaiserlichen Besitzes am Beispiel von Schönbrunn und der Hofburg sowie dem Aufbau des Hofmobiliendepots im Besonderen widmet, macht vor allem deutlich, dass die Geburtsstunde der Republik zwar ein Epochenwandel, aber keine Revolution war.

Belegt ist auch, dass der entmachtete Kaiser Karl I. und seine Gemahlin Zita das Land am 23. März 1919 in Richtung Schweiz keineswegs mittellos verließen. 162 Kisten mit Gütern wurden ihnen etwa aus dem von ihnen zuletzt bewohnten Schloss Eckartsau nachgeschickt.

Und anhand des wiedergefundenen Sockels der „Vitrine 13“ der Schatzkammer wird auch die am 1. November 1918 auf Befehl Karls erfolgte Entnahme von 14 Preziosen aus den Privatjuwelen Zitas sowie 39 wertvoller Kronjuwelen – darunter ein Brillant mit 133 Karat –  rekonstruiert. 

„Das passierte in größter Heimlichkeit. Wo die Objekte heute sind, wissen nur wenige Eingeweihte.“

Kurator Martin Mutschlechner

KURIER KULTUR PLUS „Das Erbe der Habsburger“

Wählen Sie den Zeitraum Ihrer Führung und besuchen Sie danach oder davor das Gespräch.
Im Anschluss an die Diskussion erwartet Sie ein Glas Sekt.

Moderation: Werner Rosenberger | KURIER

Es diskutieren:

  • KURIER-Autor Georg Markus
  • Dr. Ilsebill Barta, Kuratorin
  • Mag. Martin Mutschlechner, Kurator
     

Montag, 11. Februar 2019

  • Einlass: 16:30 Uhr
  • Beginn der Führungen 1: 17:00 Uhr
  • Beginn Gespräch: 18.15 Uhr
  • Beginn der Führungen 2: 19.45 Uhr

* ANMELDUNG ERFORDERLICH! Per eMail an: kulturplus@kurier.at

Ticketpreis für Talk plus Führung und Sekt-Empfang:
EUR 15,- regulär
EUR 12,50 für KURIER CLUB Premium-Mitglieder

  • Anmeldung plus mit Name, CLUB-Nummer und Auswahl des Zeitblocks der Führung
  • Maximal 4 Personen
  • Die Vergabe der Plätze sowie gewünschter Führungszeitraum erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.
  • KURIER behält sich das Recht vor, bei Überbuchung oder nicht Verfügbarkeit der Führungsplätze diese zu einem anderen Zeitraum zu vergeben.
  • Sie erhalten eine Bestätigung und Rechnung.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass am Veranstaltungsort Fotos und Videos angefertigt werden und zu Zwecken der Dokumentation der Veranstaltung in unseren Medien veröffentlicht werden können.

Info zur KURIER CLUB-Mitgliedschaft: www.kurierclub.at oder 05 9030-777