© apa

Der Zauberer von Oz
12/07/2014

Ein Fest für Augen, Ohren und Gemüt

Nachtkritik: "Der Zauberer von Oz" als Musical in der Wiener Volksoper

von Peter Jarolin

So sieht ein programmierter Hit aus, so hört sich ein sicherer Hit an. Mit „Der Zauberer von Oz“ hat die Wiener Volksoper einen Volltreffer gelandet, der Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern dürfte.

Denn was Regisseur Henry Mason und sein Ausstatter Jan Meier aus Frank Baums 1939 (mit Judy Garland ) verfilmten Stoff machen, ist großartig. Bunt, aber nie grell, sehr charmant und geschmackvoll kommt die Geschichte rund um das Mädchen Dorothy, die von Kansas in das Fantasiereich Oz verschlagen wird, daher.

Tolle Kostüme, herrliche Pointen, eine gute Choreografie lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Dass auch viel Raum für Zwischentöne bleibt, ist sehr erfreulich.

Gleiches gilt für die musikalische Seite: Dirigent Lorenz C. Aichner hat das Orchester und die Chöre (stark der Kinder-und Jugendchor) des Hauses im Griff; die Besetzung kann sich hören lassen und glänzt durch Spielfreude. Johanna Arrouas ist eine entzückende, glaubhafte Dorothy, Christian Graf brilliert als böse Hexe des Westens. Peter Lesiak als Vogelscheuche, Oliver Liebl als Blechmann und Martin Bermoser als feiger Löwe sind Dorothys hinreißende Gefährten. Und Hausherr Robert Meyer hat als Zauberer eine neue Paraderolle gefunden. Einhelliger, frenetischer Jubel für alle.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.