Christoph Waltz soll bald in der Komodie "Horrible Bosses 2" zu sehen sein.

© Reuters/JEAN-PAUL PELISSIER

Filmnews
10/19/2013

Waltz soll in schwarzer Komödie "Horrible Bosses 2" mitspielen

Christoph Waltz, der österreichischer Oscar-Preisträger, soll bald neben Hollywood-Stars Jennifer Aniston, Kevin Spacey und Jamie Foxx vor der Kamera stehen.

Der zweifache Oscar-Gewinner Christoph Waltz soll unter der Regie von Sean Anders ("Wir sind die Millers") sein Comedy-Debüt in der schwarzen Komödie "Horrible Bosses 2" geben. Wie die Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichten, steht der gebürtige Wiener kurz vor dem Vertragsabschluss. Waltz war schon länger für die Rolle im Gespräch gewesen, zwischenzeitlich hatte es jedoch geheißen, er könne aus Zeitgründen nicht dabei sein.

Filmstart November 2014

Mit Jennifer Aniston, Kevin Spacey und Jamie Foxx sind auch wieder zahlreiche Stars von dem Original-Hit aus dem Jahr 2011 dabei. Jason Bateman, Charlie Day und Jason Sudeikis schlüpften damals in die Rolle von gefrusteten Angestellten, die einen Plan aushecken, ihre Chefs um die Ecke zu bringen. Waltz und Chris Pine ("Star Trek Into Darkness") sollen als Vater-Sohn-Duo ungeliebte Bosse mimen. Die Dreharbeiten sollen bereits kommende Woche beginnen, der US-Kinostart ist für November 2014 geplant. Teil eins der Komödie spielte vor zwei Jahren weltweit 210 Millionen US-Dollar (rund 152 Mio. Euro) ein.

Waltz und Tarantino

Waltz hatte 2009 in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" seinen Hollywood-Durchbruch gefeiert und für seine Rolle als Nazi-Offizier Hans Landa einen Oscar als bester Nebendarsteller gewonnen, drei Jahre später konnte er die Academy als Dr. King Schultz in Tarantinos "Django Unchained" ebenfalls überzeugen. Zuletzt stand Waltz in Tim Burtons "Big Eyes" vor der Kamera.

Ben Whishaw möglicher Darsteller in Queen-Film

Es ist und bleibt eine schwere Geburt: Seit Frühjahr 2007 ist von der Entstehung eines Freddie Mercury-Biopics bzw. Queen-Films die Rede, allein: Auf die Beine gestellt ist bis heute fast nichts. Erst im Juli warf Sacha Baron Cohen, Langzeitkandidat als Mercury-Darsteller, das Handtuch. Nun steht Ben Whishaw ("Das Parfum") ganz oben auf der Wunschliste, wie Drummer Roger Taylor bestätigte.

Fuß von der Bremse

Wohl besteht der erklärte Wille der verbliebenen aktiven Bandmitglieder Brian May und Taylor, das Vorhaben zu verwirklichen. Auch Robert De Niros Medienunternehmen Tribeca steht als Produzent dahinter. Andererseits verließ mittlerweile auch Drehbuchautor Peter Morgan ("The Queen") das Projekt. May hingegen sieht keinerlei Anlass, den Fuß von der Bremse zu nehmen: "Wir wollen nichts überstürzen. Wir wollen absolut sicher sein, dass alles richtig ist", stellte der Gitarrist kürzlich in der Zeitung "USA Today" klar. Zudem gebe es mittlerweile ein Script, mit dem er und Taylor "zu 90 Prozent glücklich" seien.

Sacha Baron Cohen war von Anfang an treibender Motor bei der Unternehmung und trainierte über einen längeren Zeitraum sogar seine Stimme. Auffassungsunterschiede zwischen ihm und Queen führten aber schlussendlich zum Bruch. Taylor, der gestern, Freitag, auf BBC sein im November erscheinendes neues Album "Fun On Earth" promotete, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass ein Schauspieler mit den Initialen BW den Part übernehmen würde. Als der Moderator nachfragte, ob es sich um Ben Whishaw handeln könnte, antwortete Taylor: "Nun, das hoffen wir."

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