"Universum": Joy Adamson, Wiener Löwenmama

Die Beziehung der Altösterreicherin Joy Adamson und ihrer Ziehlöwin Elsa berührte Menschen auf der ganzen Welt und erreichte durch die Hollywoodverfilmung ihres Buches, "Frei geboren", ein Millionenpublikum.

Ihr Buch machte sie und ihre Löwentochter Elsa in den 60er Jahren berühmt. Der ORF zeigt heute die Doku "Elsa - Verliebt in eine Löwin".

1956 brachte der in Kenia lebende Naturforscher George Adamson drei verwaiste Löwenbabys nach Hause. Seine Frau Joy - die als Friederike Viktoria Gessner in Wien aufgewachsen war - zog sie auf. Und entwickelte vor allem zu der jüngsten der drei Wildkatzen ein inniges Verhältnis (siehe Bild). 1960 veröffentlichte Joy Adamson das Buch "Frei geboren. Eine Löwin in zwei Welten" (Born Free), in dem sie das Aufziehen der Löwin Elsa beschrieb. Der Bestseller wurde in in 33 Sprachen übersetzt.

1966 wurde das Werk der Malerin und Schriftstellerin verfilmt. Zwei Oscars konnte "Frei geboren. Die Königin der Wildnis" mit Virginia McKenna in der Hauptrolle für die beste Filmmusik und den besten Originalsong ("Born Free") gewinnen. 1980 wurde Joy Adamson von einem von ihr zuvor entlassenen Angestellten bei einer Wanderung in Kenia ermordet.

Die "Universum"-Dokumentation "Elsa - Verliebt in eine Löwin" (Dienstag, 20.15 Uhr, ORF 2) erinnert an die Wiener Löwenmama. Zu Wort kommen u. a. Wildlife-Legende Sir David Attenborough, der Löwen-Experte Craig Packer und die Schauspielerin Virginia McKenna.

(KURIER) Erstellt am
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