Marie-Luise Stockinger (Maria Theresia von Habsburg), Anna Posch (Maria Anna von Habsburg)

© ORF/Maya Production/Hubert Mican

im bild
12/28/2017

TV-Kritik: Maria, Theresia!

Die Großproduktion kommt zum richtigen Moment - und hat dennoch viele Fehlstellen.

von Georg Leyrer

Richtiger könnte der Moment für "Maria Theresia" nicht sein: Auch die internationalen Fernseh-Großproduzenten sind im Royals-Fieber, und so spannend wie das Leben von Victoria und Elizabeth aus England ist das der heimischen Monarchin allemal.

Auch von der Produktion konnte man positiv überrascht sein: Vom optischen Aufwand her kann die länderübergreifende Großproduktion mithalten, Hauptdarstellerin Marie-Luise Stockinger ist gut gewählt. Vor allem aber hat „Maria Theresia“ etwas geschafft, was kaum noch gelingt: Mit 1,1 Millionen Sehern das gute alte Lagerfeuer-Feeling vor dem Fernseher wieder zu erzeugen.

Man hat etwas zu diskutieren! Auch über die Fehlstellen des Projekts, und ja, die gibt’s zur Genüge: Dass Royal-Storys nicht wie ein schwülstiges Fernsehspiel erzählt werden müssen; dass nie echte Menschen unter den Perücken hervorschauen; dass man nicht über den Synchronisations-Tonfall hinweg in echte Sprache hineinfindet – und dass es stellenweise unfreiwillig komisch war.

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