APA13539334 - 03072013 - WIEN - ÖSTERREICH: Der Musiker Bobby Womack am Mittwoch, 03. Juli 2013, während eines Konzerts im Rahmen des Jazz Fest Wien in der Staatsoper in Wien. APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH

© APA/GEORG HOCHMUTH

STAATSOPER
07/04/2013

Starkes Comeback des "Soul Man" Bobby Womack

Bobby Womack agierte beim Jazzfest Wien zwischen kühler Eleganz und hitziger Emphase.

von Werner Rosenberger

The Last Soul Man“ Bobby Womack Mittwoch beim Jazzfest Wien: Da erklingt eine unverwechselbare Stimme mit dem trotzigen Ruf eines Überlebenden, der viel erlitten hat.

Der Mann aus Cleveland, Ohio, ist kein stimmgewaltiger Liebesprediger wie Al Green, kein stilbildender Revoluzzer wie Sly Stone, der dem Funk den ultimativen Kick gab. Und er hat auch nicht die Intensität eines Marvin Gaye. Aber doch von allem etwas. Den Opener, das hymnische „Across 110th Street“, hat Quentin Tarantino für seinen Film „Jackie Brown“ ausgegraben. Bobby Womack hat den Soul gesungen und gelebt, als Extremist in beide Richtungen, im Gottesglauben und im Hedonismus. Bis zur Diagnose Darmkrebs im Vorjahr, als nach 18 Jahren Pause sein Comeback-Album „The Bravest Man In The Universe“ erschien, und der beginnenden Alzheimer-Krankheit heuer im Frühjahr.

Mit diesem Wissen bekommen „Please Forgive My Heart“, wenn Womack mit unglaublich viel Gefühl in der Stimme um Vergebung bittet, und klassische Gospel wie „Deep River“ einen besonderen Twist im Ohr.

KURIER-Wertung: **** von *****

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