Kultur 21.12.2012

Song Contest 2013 mit weniger Teilnehmern

© Bild: REUTERS

39 Teilnehmer werden in Aserbaidschan dabei sein. Heuer gingen noch 43 an den Start. Absagen aus Kostengründen

Die Zahl der Teilnehmerländer beim Eurovision Song Contest 2013 steht fest: 39 Nationen werden sich von 14. bis 18. Mai im schwedischen Malmö versammeln, um die Sangeskrone mit nach Hause zu nehmen. In Aserbaidschans Hauptstadt Baku waren es heuer noch 43 Länder gewesen. Der Hauptgrund für einige Nationen, im kommenden Jahr zu verzichten, ist die ökonomische Krise in Europa. Österreichs Vertreter wird am 15. Februar bei der ORF-eins-Show "Österreich rockt den Song Contest" aus dem Kandidatenfeld Yela, Natalia Kelly, The Bandaloop, Elija und Falco Luneau bestimmt.

Bosnien-Herzegowina, Portugal und die Slowakei haben sich hingegen aus Kostengründen entschieden, diesmal nicht teilzunehmen. Auch die Türkei wird 2013 nicht in Malmö vertreten sein, da sie mit einigen der 2009 eingeführten Neuregelungen nicht einverstanden ist. Dafür ist Armenien wieder an Bord, das heuer auf den Song Contest beim Erzfeind Aserbaidschan verzichtet hatte.

Kosten sollen gesenkt werden

"Trotz der ökonomischen Herausforderungen in Europa, hat sich eine erkleckliche Zahl an nationalen Fernsehsendern der langen Tradition des Song Contests verpflichtet gefühlt", freute sich der bei der European Broadcasting Union (EBU) zuständige Jon Ola Sand am Freitag in einer Aussendung. Man bemühe sich jedenfalls, die Kosten für die Teilnehmer zu senken, was spezielle Hotelraten für die Delegationen und Ähnliches betreffe. Weitere Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren getroffen werden.

Die Teilnehmerländer am Eurovision Song Contest 2013:

 Albanien Armenien Aserbaidschan Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Georgien Griechenland Großbritannien Irland Island Israel Italien Kroatien Lettland Litauen Malta Mazedonien Moldawien (Republik Moldau) Montenegro Niederlande Norwegen Österreich Rumänien Russland San Marino Schweden Schweiz Serbien Slowenien Spanien Ukraine Ungarn Weißrussland Zypern 
( APA ) Erstellt am 21.12.2012