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Kultur
12/05/2011

Scala gegen Staatsoper 4:4

Die Mailänder Scala war vor dem aktuellen Gastspiel drei Mal in der Wiener Staatsoper, die Staatsoper drei Mal in der Scala. So gesehen steht es seit diesem Freitag 4:4.

Die Mailänder Scala war vor dem aktuellen Gastspiel erst drei Mal in der Wiener Staatsoper: 1893, 1929 und 1956. Auch die Wiener Staatsoper gastierte davor nur drei Mal in der Scala: zum Jahreswechsel 1948/'49, im Jahr 1978 und 2001. So gesehen steht es seit diesem Freitag 4:4.

Mailand in Wien

Im Mai 1893 spielte die Scala unter Edoardo Mascheroni zwei Aufführungen von Verdis "Falstaff". Die Titelpartie sang Vittorio Maurel. Am 18. Mai 1929 dirigierte Arturo Toscanini das Scala-Orchester ebenfalls bei "Falstaff" in Wien, Mariano Stabile war als Sir John zu hören. Tags darauf leitete Toscanini noch eine Aufführung von Donizettis "Lucia di Lammermoor" mit Toti dal Monte als Lucia und Aureliano Pertile als Edgardo.

Legendär sind die drei "Lucia"-Gastspiele unter Herbert von Karajan 1956 - sie brachten die einzigen Auftritte von Maria Callas an der Staatsoper.

Wien in Mailand

Die Staatsoper reiste 1948/1949, ebenfalls unter Karajan, für vier Abende mit Mozarts "Figaro" nach Mailand. Das Ensemble bestand aus Walter Höfermayer (Graf), Elisabeth Schwarzkopf/Maria Cebotari (Gräfin), Irmgard Seefried (Susanna), Giuseppe Taddei (Figaro) und Sena Jurinac (Cherubino).

1978 gab es drei "Fidelio"-Aufführungen. Unter Leonard Bernstein sangen René Kollo (Florestan) und Gundula Janowitz (Leonore). Im September 2001 (am Tag nach 9/11) dirigierte Zubin Metha Verdis "Jérusalem" in Mailand - mit Keith Ikaia-Purdy, Yu Chen, Ferruccio Furlanetto, Marina Mescheriakova.

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