Der Intendant des Theaters an der Wien, Roland Geyer.

© APA/GEORG HOCHMUTH

Roland Geyer
03/27/2013

"Ich bin stolz auf unsere Künstlerfamilie"

Theater an der Wien-Intendant Roland Geyer setzt in der Saison 2013/14 auf spannende Regisseure und bekannte Sänger.

Zehn Premieren im Theater an der Wien, vier in der „bestens integrierten“ Kammeroper, dazu Oper konzertant und Konzerte – von Barock bis in die Gegenwart spannt sich der künstlerische Bogen in der Spielzeit 2013/’14.

So gibt es ein Wiedersehen mit Martin Kušejs legendärer Inszenierung von Strawinskys „The Rake’s Progress“ in teils neuer (Anna Prohaska, Bo Skovhus, Toby Spence) Besetzung. Es folgt die Uraufführung von Iain Bells „A Harlot’s Progress“; für Geyer ist dieses Auftragswerk (mit Diana Damrau) „eine Art Fortsetzung“ von Strawinskys Oper. Regie: Jens-Daniel Herzog.

Martin Kušej wird auch Mozarts „Così fan tutte“ inszenieren; Nikolaus Harnoncourt dirigiert. Geyer: „Damit erübrigt sich wohl jede Diskussion darüber, warum wir nicht Hanekes ,Giovanni‘ zeigen.“ Dafür kommt aus Graz Peter Konwitschnys geniale Sicht auf Verdis „La Traviata“ mit Marlis Petersen in der Titelpartie. Geyer: „Ich wollte das in Wien zeigen.“

Passend dazu gibt es das Ballett „Die Kameliendame“ in der Choreografie von John Neumeier. An Schuberts Oratorium „Lazarus“ wagt sich Claus Guth szenisch; Guth wird auch Händels „Messiah“ umsetzen. Als zweite Mozart-Oper gibt es einen neuen „Idomeneo“ (u. a. mit Marlis Petersen, Richard Croft und René Jacobs am Pult) in der Regie von Damiano Michieletto, der weiter regelmäßig an der Wien arbeiten wird.

Opernlegenden

Dirigent William Christie und Regisseur Robert Carsen bringen Rameaus „Platée“ heraus; Plácido Domingo ist in Verdis „I due Foscari“ zu erleben. Edita Gruberova singt die Finalszenen aus Donizettis „Maria Stuarda“, „Anna Bolena“ und „Roberto Devereux“. Starpianist Rudolf Buchbinder würdigt in mehreren Konzerten Beethoven.

In der Kammeroper, die seit der Bespielung durch das Theater an der Wien eine Auslastung von 83,2 Prozent erreicht, ist Mauricio Kagels „Mare nostrum“ zu sehen. An der Wien selbst kommt man auf eine Auslastung von 94 Prozent; die Zahl der Abonnenten stieg um fünf Prozent.

Geyer: „Wir haben zwar kein fixes Ensemble, aber Künstler, die immer wieder kommen. Ich bin stolz auf unsere Künstlerfamilie.“ Für 2014/’15 kündigt der Intendant Olga Neuwirths „Lulu“ sowie eine Wagner-Oper an. Mit den Bregenzer Festspielen koproduziert man dann auch HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“.

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