ORF: SPÖ-Stiftungsrat geht, Strukturreform wackelt

ORF-ZENTRUM
Foto: APA/HERBERT NEUBAUER ORF

SPÖ-Freundeskreises, Volkshilfe-Chef Erich Fenninger, kritisiert Verzögerungen.

Nach der Absage der Neuaufstellung der ORF-Information droht nun die nächste Verschiebung. Wie im ORF zu hören ist, steht Generaldirektor Alexander Wrabetz nun auch bei der  Ausschreibung der Channelmanager für ORFeins und ORF 2 auf der Bremse – von einer Verschiebung bis nach der Nationalratswahl ist ebenso die Rede wie einer gänzlichen Streichung der Strukturreform. Auf Anfrage des KURIER hieß es dazu lediglich sehr knapp: „Derzeit findet die Endabstimmung der Organisationsanweisung statt, der Zeitplan für die Ausschreibung ist in Überlegung.“ Bleibt  die Struktur die alte, löst Wrabetz eine mittlerweile sieben Jahre alte Ankündigung weiterhin nicht um. Die Geduld der externen Kräfte ist enden wollend: Der burgenländische Stiftungsrat Martin Ivancics hatte  bereits öffentlich gefordert, die Reform bis Juni umzusetzen.

Der Sprecher des SPÖ-Freundeskreises, Volkshilfe-Chef Erich Fenninger, verlässt indes den Siftungsrat. Er kritisierte im Standard die Verzögerungen bei der Strukturreform und zeigte sich besorgt um den kritischen Journalismus im ORF.

(KURIER / ley) Erstellt am
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