Kultur 05.12.2011

Neue Show: Linda de Mol feiert Comeback

© Bild: ap

Linda de Mol kehrt ins deutsche Fernsehen zurück. Mit einer Casting-Show will sie Dieter Bohlen Konkurrenz machen.

Da haben die Sendungsverantwortlichen wohl viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um Linda de Mol dazu zu bewegen, ihre geplante Castingshow auf Sat.1 zu moderieren. Die Holländerin ist nämlich eine vielbeschäftige Frau und Mutter. Sie ist Chefredakteurin des Magazins "Linda", moderiert jährlich an die 30 Samstagabendshows auf niederländischen Sendern, steht als Schauspielerin vor der Kamera und hat zwei Kinder. Doch die Sendungsmacher von Sat.1 seien alle eigens nach Holland geflogen, um sie von der neuen Show zu überzeugen.

Das fand die 47-Jährige sehr sympathisch - und anscheinend auch das Konzept der Castingshow, denn ab dem Frühjahr 2012 wird Linda de Mol die Show "The Winner is ..." präsentieren.

Noch eine Castingshow

Linda de Mol bekommt ab Frühjahr 2012 eine Show auf Sat.1.
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Die Moderatorin bestätigte den neuen Job schon der Bild-Zeitung: "Ja, es ist wieder eine Castingshow. Aber total anders als alle anderen, weil man bei dieser nicht alleine berühmt werden kann, sondern auch richtig reich. 64 talentierte Sänger treten gegeneinander an. Der Hauptpreis ist 1 Million Euro!" Mal sehen ob sie mit "The Winner is ..." Dieter Bohlens "Deutschland sucht den Superstar" auf RTL ernsthafte Konkurrenz machen kann. Andere Castingformate, von denen es zurzeit unzählige gibt, haben das bis jetzt nicht geschafft.

Traumhochzeit

Bis zum Sendestart will Linda wieder fleißig Deutsch lernen. Seit sie ihre Hit-Show "Traumhochzeit" nicht mehr moderiert - bei der sie bis zu unglaubliche 12 Millionen Zuseher vor die Bildschirme locken konnte - ist ihr Deutsch nach eigenen Aussagen in den letzten Jahren "ziemlich verblasst". Von 1992 bis 2000 präsentierte sie auf RTL die Spieleshow, in der Paare um eine Traumhochzeit spielen. 2008 gab es auf ZDF ein einmaliges Revival der Sendung. Zu viele Deutsch-Stunden sollte die Moderatorin gar nicht nehmen, gerade ihr typisch holländischer Akzent kam bei vielen Sehern sehr gut an.

Erstellt am 05.12.2011