Dirigent Ingo Metzmacher

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Mediationen über die Sterblichkeit und viele lebensbejahende Momente
10/26/2014

Mediationen über die Sterblichkeit und viele lebensbejahende Momente

Dirigent Ingo Metzmacher bat im Musikverein zum tragisch-aufgeladenen Konzert.

von Peter Jarolin

Auch so kann es gehen: Ein Wochenende voller Musik! Im Wiener Musikverein baten die Wiener Philharmoniker mit Dirigent Ingo Metzmacher zum tragisch-aufgeladenen, sehr späten ersten Abonnement-Konzert. Und im Konzerthaus spielten die Wiener Symphoniker auf.

Franz Schuberts (nicht vollendetes) Oratorium "Lazarus" kombiniert mit Olivier Messiaens "Et exspecto resurrectionem mortuorum" – das war (gute) Depression pur.

Die wunderbare Sopranistin Sophie Karthäuser , die sehr gute Rachel Harnisch, die tadellosen Tenöre Werner Güra und Steve Davislim und der ausgezeichnete Bassist Daniel Schmutzhard näherten sich Schubert hervorragend an. Der fabelhafte Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde sowie die leider extrem schrille Sopranistin Christiane Libor rundeten Schuberts Fragment gut ab.

Und Messiaen? Herrlich gespielt, aber nicht sehr geschätzt vom Publikum, darf als philharmonisches Bläser-und Schlagwerk-Ereignis gelten. Dank des Orchesters und dank Dirigent Metzmacher.

Am Nationalfeiertag gab es die Wiederholung im Musikverein. Und im Konzerthaus eine starke Darbietung von Smetanas "Mein Vaterland" durch die Wiener Symphoniker unter der Leitung des hochbegabten Dirigenten Jakub Hruša. Hier regierte das Leben.

KURIER-Wertung:

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