© Wilhelm Schraml

Kultur
12/05/2011

Massive Vorwürfe gegen Matt

Ein halbes Jahr nach Aufkommen der ersten Vorwürfe gegen Kunsthallen-Direktor Gerald Matt werden nun neue Anschuldigungen erhoben.

Ein halbes Jahr nach Aufkommen der ersten Vorwürfe gegen Kunsthallen-Direktor Gerald Matt werden nun neue Anschuldigungen erhoben. Wie das profil berichtet, soll Matt von 1998 bis 2005 private Dienstleistungen über das Ausstellungshaus verrechnet haben, und zwar "in beträchtlichem Umfang". Für Bankgeschäfte, Steuerangelegenheiten und Urlaubsreisen, aber auch für Umbauarbeiten in Matts Wohnung sollen Kunsthallen-Mitarbeiter betraut und vom Ausstellungshaus bezahlt worden sein. Dies bezeugen fünf eidesstattliche Erklärungen, die an Staatsanwaltschaft und Kontrollamt übermittelt wurden.

Demnach sollten sich Mitarbeiter um diverse Installations-, Reparatur-, Umbau- und Transportarbeiten in Matts Wohnung in der Gumpendorfer Straße kümmern. Auch Reparaturarbeiten an seinen Autos sollen durchgeführt worden sein.
Schon vor Monaten war Matt unter anderem mit Vorwürfen wie zu hohe Reisespesen, frisierte Besucherzahlen und dem Ansinnen, für potenzielle Sponsoren Staatsbürgerschaften zu erwirken, konfrontiert gewesen.

Mehr zum Thema

  • Hauptartikel

  • Hintergrund

  • Hintergrund