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Kultur
12/05/2011

Lucian Freud 2013 im Kunsthistorischen

Der Theseustempel wird zum Kunstraum. Im Kunsthistorischen Museum ist ab 2012 moderne Kunst zu sehen, eine Lucian-Freud-Schau wird 2013 ein Highlight des Museums.

Jasper Sharp weiß, dass die Idee, moderne und historische Kunst zusammenzuspannen, oft mit Skepsis beäugt wird. Der Brite, der vom Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) als Kurator für ein Programm für Modernes und Zeitgenössisches engagiert wurde, zählt sich mitunter selbst zu den Zweiflern. Dennoch soll neuere Kunst ab 2012 im KHM den "Blick wecken" und Lücken zu den historischen Sammlungen schließen.

Das Museum setzt dabei vor allem auf international etablierte Künstler. Nur selten werden neue und alte Kunst im direkten Vergleich gezeigt. Der im Juli verstorbene Maler Lucian Freud, der ab Oktober 2013 als erster "Moderner Meister" eine Einzelschau im KHM bekommt, hatte sich eine solche Präsentation sogar ausdrücklich verbeten.

Nach Freud wird im Herbst 2014 der US-Künstler Joseph Cornell mit einer Einzelausstellung präsentiert. Zusätzlich sollen lebende Künstler mit einer persönlichen Auswahl aus KHM-Beständen neue Blicke ermöglichen. Den Anfang macht im Herbst 2012 der US- Maler Ed Ruscha.

Ab April 2012 wird auch der Theseustempel im Volksgarten zur Präsentation einzelner, wechselnder Kunstwerke genutzt. Damit, so Sharp, schließe man an die Geschichte an: Auch die Skulptur von Antonio Canova, die heute im KHM-Aufgang steht, war bei ihrer Erstpräsentation im Tempel 1823 "ein brandneues Werk zeitgenössischer Kunst."

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