Locarno: Ehrung für Harrison Ford

Harrison Ford (li.) mit Daniel Craig in "Cowboys & Aliens"
Foto: Univesal Pictures/AP

Beim Schweizer Filmfestival wird der Hollywoodstar, der mit seinem neuen Film "Cowboys & Aliens" zu Gast ist, für sein Lebenswerk geehrt.

Der US-Hollywoodschauspieler Harrison Ford, der am Samstagabend zur Premiere seines neuen Streifens "Cowboys & Aliens" in Locarno erwartet wurde, wird bei dieser Gelegenheit auch gleich einen Preis für sein Lebenswerk entgegennehmen. Dies teilte das Festival am Freitagabend mit. Der 1942 in Chicago geborene Harrison Ford begann seine Filmkarriere 1964, legte aber eine längere Pause ein, ehe er mit "Star Wars" in den 70er Jahren den Durchbruch zum Weltstar schaffte. Zu Fords größten Erfolgen zählen zudem die "Indiana Jones"-Streifen, "Patriot Games" (1992) und "Air Force One" (1997).

Schlümpfe überholen "Cowboys & Aliens" in den USA

Harrison Ford (li.) mit Daniel Craig in "Cowboys & Aliens" Foto: Univesal Pictures/AP Harrison Ford (li.) mit Daniel Craig in "Cowboys & Aliens"

In den USA und Kanada wurde "Cowboys & Aliens" an den Kinokassen von dem Trickfilm "Die Schlümpfe" überholt. Nach Angaben des Hollywood Reporter vom Freitag spielten die Trickfilm-Zwerge in der ersten Woche 51,1 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) ein, die Cowboys trotz Staraufgebot nur 48,4 Millionen. Für den Film mit den 50 Jahre alten Kobolden ist das mehr als ordentlich, für den mit viel Aufwand gedrehten und beworbenen Science-Fiction-Streifen ein Debakel.

"Cowboys & Aliens" hat mehr als 160 Millionen Dollar gekostet, unter anderem für Daniel Craig ("James Bond"), Harrison Ford ("Indiana Jones") und Olivia Wilde ("Dreizehn" aus "Dr. House"). Craig und Ford spielen zwei Gegner, die bei einem Angriff von Außerirdischen auf eine Westernstadt irgendwie zusammenfinden müssen.

Im zweiten Schlumpffilm - der erste war vor 35 Jahren "Die Schlümpfe und die Zauberflöte" - geht es friedlicher zu: Die Schlümpfe sind aus ihrem mittelalterlichen Dorf plötzlich im heutigen New York gelandet und müssen einen Weg zurück finden. Dabei hilft Neil Patrick Harris, der "Barney" aus "How I Met Your Mother". Im Original spricht Katy Perry die Schlumpfine.

Die Kinoszene war schon überrascht, dass die Schlümpfe nach dem ersten Wochenende genau wie der vermeintliche Blockbuster auf 36,2 Millionen Dollar geschätzt worden war. Die endgültige Auswertungen der Kasseneinnahmen sah zwar doch einen leichten Vorsprung für "Cowboys & Aliens", aber am Ende der ersten Woche lagen dann doch die Schlümpfe vorn. Harrison Ford hatte bei Nachttalker Conan O'Brien schon geklagt, dass seine Frau, "Ally McBeal" Calista Flockhart, mit dem gemeinsamen Sohn im Konkurrenzfilm war. Als O'Brien ihm einen Papa Schlumpf gab, riss er der Stoffpuppe genüsslich den Kopf ab.

(APA/sda / tem) Erstellt am
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