Kultur
20.07.2017

Linkin Park-Sänger mit 41 verstorben

Laut Polizei wurde Chester Bennington am Donnerstagmorgen (US-Ortszeit) in einer Privatresidenz gefunden.

Chester Bennington, der Frontman der Band Linkin Park, ist tot.

Bennington war eine der prägenden Stimmen der Nullerjahre: Mit der Band Linkin Park hat der Sänger die harten Töne des Nu Metal salonfähig gemacht und sich danach mehrfach musikalisch neu erfunden. Seine Band verkaufte 70 Millionen Alben und war auch heuer wieder mit dem (wegen seines poppigen Sounds umstrittenen) "One More Light" Nummer eins der Albumcharts, zum insgesamt sechsten Mal. Nur die Beatles (19), die Rolling Stones (neun) Led Zeppelin and U2 (je sieben) hatten mehr Nummer-Eins-Alben.

Noch im Juni trat Linkin Park beim Nova Rock auf.

Benningtons Stimme war voll jugendlichem Zorn und Druck in den hohen Registern. Er setzte sie auch für die Stone Temple Pilots ein.

Laut Medienberichten ist Bennington nun aus dem Leben geschieden. Er wurde am Donnerstag tot in einer "privaten Residenz" in der Nähe von Los Angeles aufgefunden. Er wurde 41 Jahre alt. Bennington hatte immer wieder mit Drogen- und Alkoholsucht gekämpft.

Sehen Sie keinen Ausweg? Scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu holen. Wo Sie diese finden:

Telefonseelsorge (bundesweit), 142, www.telefonseelsorge.at

Rat auf Draht (bundesweit, für Kinder und Jugendliche), 147, www.rataufdraht.orf.at

Vergiftungsinformationszentrale GÖG (bundesweit), 01 / 406 43 43, www.goeg.at/de/

VIZ Sozialpsychiatrischer Notdienst / PSD (Wien), 01 / 313 30, www.psd-wien.at/psd

Krisentelefon (NÖ), 0800 / 20 20 16