Liebeskomödie mit Audrey Tautou

frau im vordergrunf, dahinter mann
Foto: Filmladen Audrey Tautou ("Die fabelhafte Welt der Amélie") in ihrer neuen Kinorolle. "Nathalie küsst" ist der Eröffnungsfilm des Frankophonen Filmfestival in Wien

"Nathalie küsst" eröffnet das Wiener Festival des frankophonen Films. Die französische Literaturverfilmung läuft am 11. Mai in den Kinos an.

Für Liebende zählen nur innere Werte. Das Aussehen? Nebensache. Eine wunderbar romantische Vorstellung, die der Realität allerdings selten standhält. Denn attraktive Menschen haben es meist leichter, egal ob im Job oder in der Liebe, wobei Macht und Geld die Anziehungskraft noch gewaltig steigern können. Wo solche Reize fehlen, ist man schnell im Reich der Märchen, wie bei "Die Schöne und das Biest": Bildhübsches Mädchen liebt hässliches Monster. Der Film "Nathalie küsst" mit Audrey Tautou ("Die fabelhafte Welt der Amélie") greift das Motiv dieses alten französischen Volksmärchens auf. Entstanden ist eine romantische und anrührende Geschichte um Liebe, Trauer und den Mut, auch gegen Widerstände zu seinen Gefühlen zu stehen.

Nathalie (Tautou) ist eine Frau, von der Männer träumen. Sie ist ebenso stark und schön wie verletzlich. Als ihr Freund François um ihre Hand anhält, ist sie im siebten Himmel. Doch ihr Glück ist nicht von langer Dauer. François stirbt und für Nathalie bricht eine Welt zusammen. In ihrer Trauer stürzt sie sich in die Arbeit und macht Karriere, wohlmeinend gefördert von ihrem Chef Charles (Bruno Todeschini), der sich Hoffnungen auf ihre Liebe macht. 

Beziehung ohne Chance?

mann hält frau Foto: Filmladen Ungleiches Paar: Nathalie küsst Mitarbeiter Markus (François Damiens)

Alles läuft gut, bis Nathalie eines Tages einen Fehler macht: Leidenschaftlich fällt sie einem ihrer Mitarbeiter um den Hals und küsst ihn. Es ist ausgerechnet Markus (François Damiens), der völlig unscheinbar und linkisch ist, mit biederem Vollbart und unglaublich spießigen Pullis. Eine seltsame Beziehung zwischen den beiden entsteht, die im Kreise von Nathalies Kollegen und Freunden für gewaltigen Aufruhr sorgt.

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von David Foenkinos, der auch gemeinsam mit seinem Bruder Stéphane Regie geführt hat. Ihr gemeinsames Werk beginnt so, wie man es in französischen Filmen gerne sieht: als luftig-leichte Liebeskomödie rund um eine komplizierte, aber sehr hübsche und interessante junge Frau. dpa

Kinostart: 11. Mai

Frankophones Filmfestival

paar vor eiffelturm Foto: Filmladen

Das FFF’12 präsentiert vom 17. bis 26. April im Wiener Votivkino mit 25 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen eine Auswahl aktueller Produktionen aus Algerien, Belgien, Côte d’Ivoire, Frankreich, der Schweiz und Tunesien sowie Koproduktionen mit Kanada, Burkina Faso, Deutschland und Bulgarien. Am Samstag, dem 21. April, werden ab 22 Uhr Kurzfilme gezeigt.

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(kurier) Erstellt am
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