2.) Buy on bad news: Eine alte Börsenweisheit: Kaufe, wenn die Nachrichten besonders schlecht sind, wenn Pessimismus den Markt beherrscht und die Masse der Anleger ängstlich ihre letzten Aktienbestände verkauft. Dann ist die beste Zeit für jene Investoren, die das Risiko lieben. Alle, die sich in solch schlechten Zeiten in Aktien wagen, haben meist viel Geld gewonnen, lässt sich aus der historischen Entwicklung von Börsenindices ableiten. So ist der Deutsche Aktienindex DAX nach der Wirtschaftskrise im Gefolge des ersten Golfkriegs 1990/91 binnen eineinhalb Jahren um 33 Prozent gestiegen, nach den Bilanzskandalen und der globalen Rezession 2002 um 58 Prozent und nach der Finanzkrise 2008 um 63 Prozent. Für diese Aufwärtsentwicklung nach Krisen gibt es durchaus handfeste Gründe. Denn meist sind die fundamentalen Daten der Unternehmen nicht so schlecht wie es ihre Aktienkurse vermuten lassen.

© Stephan Boroviczeny

Kultur
03/01/2012

KURIER mit Rekordwerten bei den Abonnenten

Die um eine Woche verspätet erschienene Österreichische Auflagenkontrolle lieferte ein erfreuliches Ergebnis für den KURIER.

Ein für den KURIER erfreuliches Ergebnis lieferte die am Donnerstag veröffentlichte Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK). Demnach verkaufte der KURIER im 2. Halbjahr 2011 (Montag bis Samstag) österreichweit 158.525 Stück (2. Halbjahr 2010: 158.499). Damit ist die verkaufte Auflage des KURIER höher als jene von Presse (72.608) und Standard (71.331) zusammen.

Außerordentlich positiv entwickelt haben sich die Zahlen bei Abonnenten. Hier weist die ÖAK den höchsten je gemessenen Wert für den KURIER aus. Demnach wurden im Jahresschnitt wochentags 118.754 KURIER-Exemplare im Abo bezogen, ein Plus von 1,2 Prozent. Knapp 75 Prozent der verkauften Auflage wurden somit 2011 wochentags im Abo vertrieben – ein klares Zeichen für die intensive Leser-Blatt-Bindung des KURIER.
Plus Auch am Sonntag erzielte der KURIER im Jahresschnitt 2011 den bisher höchsten von der ÖAK ausgewiesenen Jahres-abo-Verkauf: 95.624 Exemplare wurden sonntags im Abonnement bezogen. Das sind um 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die verkaufte Auflage am Sonntag lag im 2. Halbjahr 2011 bei 305.747 Exemplaren.

Positives Zeichen

Insgesamt liegt der KURIER im 2. Halbjahr 2011 mit werktags 158.525 Stück auf Platz drei der Kaufzeitungen und setzt mit dem kleinen Auflagen-Plus ein positives Zeichen in einem von sinkenden Auflagen gekennzeichneten Markt der Kauf-Tageszeitungen. Größte Tageszeitung ist die Krone mit 819.183 Stück vor der Kleinen Zeitung (279.015).
Das als Gratiszeitung ausgewiesene Österreich verkaufte laut ÖAK 2. Halbjahr 2011 Montag bis Freitag durchschnittlich 128.070 Exemplare. Im 2. Halbjahr 2010 waren es Montag bis Samstag 139.619 gewesen.

"Die deutliche Steigerung unserer Abo-Zahlen und die daraus resultierenden Top-Werte freuen uns natürlich und bestätigen die Strategie, journalistische Qualität mit einer Vielfalt an Themen erfolgreich zu verknüpfen", betont KURIER-Geschäftsführer Thomas Kralinger.
Größte Zeitschrift des Landes ist im 2. Halbjahr 2011 Die Ganze Woche mit einer verkauften Auflage von 339.111 Stück. Nach der Korrektur von Falschmeldungen des Verlages erreicht tvmedia 201.977, Woman 160.613 und News 137.925 Exemplare.

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