Metrokino in der Wiener Johannesgasse

© Filmarchiv Austria/ALEXI PELEKANOS

Film
06/03/2016

Kultkino - Kinokult

FREIZEIT-Aktion: Viennale-Direktor HANS HURCH geht für uns ins Metro Kinokulturhaus. Gehen Sie mit!

Es gibt viele Besten-Listen, gute und weniger gute; welche mit Überraschungsmomenten und solche, die auf Nummer Sicher gehen. Das Amerikanische Filminstitut reiht in seinen „100 Movies“, „den 100 besten amerikanischen Filmen aller Zeiten“, nacheinander Orson Welles‘ „Citizen Kane“, „Casablanca“ mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman sowie den ersten „Paten“ an die Spitze. Prädikat: absolut mehrheitsfähig.

Für das britische Magazin „Time Out“ geht nichts über den 1973 entstandenen Venedig-Thriller „Don’t Look Now“ von Nicolas Roeg mit Julie Christie und Donald Sutherland, der bei uns unter dem Titel „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ bekannt ist. Prädikat: crazy, sexy, cool.

Ein Blick über den Tellerrand

Für die FREIZEIT erstellte Viennale-Direktor Hans Hurch ebenfalls eine Film-Liste. Aber eine, die über den Tellerrand blickt. Ohne Rücksicht auf nationale oder genretypische Vorgaben entschied sich Filmexperte Hurch für „eine Reihe von Bausteinen für eine mögliche Geschichte des Kinos“. Klingt sperrig, entpuppt sich aber als absolut unterhaltsam, weil sich dahinter Spaßiges wie Jacques Tatis „Playtime“, Spannendes wie David Lynchs „Lost Highway“ und Quentin Tarantinos sexy „Jackie Brown“ verbirgt.

Im schönsten Kino Österreichs

„Der Anspruch ist, eine Art subjektiv-objektiven Glückszustand von Kino herzustellen“, sagt Hurch. Er sowie das Filmarchiv Austria, das Metro Kinokulturhaus und die Kurier FREIZEIT unterstreichen das, indem den Lesern die Gelegenheit geboten wird, die ausgewählten Meilensteine der Filmgeschichte (wieder) zu sehen: Wenige Tage nach ihrer Präsentation in der samstäglichen FREIZEIT sind sie auf der Leinwand des schönsten Kinos Österreichs zu sehen – im Metro Kinokulturhaus in der Johannesgasse in Wien. Das Tollste dabei: Der Besuch ist mit FREIZEIT-Coupon deutlich ermäßigt.

Wer das noch nicht erlebt hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Denn nach der Aufführung der so schönen wie souveränen „Jackie Brown“ am 14. und 15. Juni geht es in der Reihe „Kultkino – Kinokult“ im Metro Kinokulturhaus ebenso attraktiv weiter.

Zum Beispiel mit dem Westernklassiker „Rio Bravo“ mit John Wayne, Dean Martin und Angie Dickinson (am 25. Juni), mit David Cronenbergs Science-Fiction-Thriller „eXistenZ“ mit der interessanten Besetzung Jennifer Jason Leigh und Jude Law (am 2. Juli) und jenem Film, der Martin Scorseses Karriere maßgeblich beeinflusst hat – „Die Macht des Bösen“, ein raffinierter US-amerikanischer Film noir aus 1948 (16. Juli).

Im Metro mit Marky Mark

Lassen Sie sich von den weiteren Höhepunkten in der FREIZEIT-Filmarchiv-Austria-Filmreihe überraschen. So viel sei verraten. Ein Juwel von Charles Chaplin wird dabei sein, eines mit einer Französin, die einmal von der British Film Academy als beste Schauspielerin geehrt wurde sowie ein Film, der den Durchbruch des Rappers Marky Mark als ernsthafter Schauspieler markiert.

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