Thomas Borchert (Christian Kohlund) wird von der Vergangenheit eingeholt

© ARD Degeto/Graf Film/Václav S. Sadilek

ARD
04/28/2016

Kohlund: Krimi statt "Traumschiff"

Christian Kohlund hat in zwei Fällen des "Zürich-Krimi"die Chance, sich einmal anders zu zeigen.

von Christoph Silber

Die Fernsehmassen haben es stets geliebt: "Traumschiff", "Traumhotel" und einiges mehr von der leichten Sorte hat Christian Kohlund viel gedreht. Anderes war zuletzt hingegen nur spärlich vertreten. Nun spielt der Schweizer Schauspieler den nicht ganz sauberen, raubeinigen Anwalt Thomas Borchert in der neuen Reihe "Zürich-Krimi" (20.15, ARD).

"Wir wollten halt mal etwas anderes machen – in der Hoffnung, dass es der Zuschauer gut findet und anschaut", sagte Kohlund jüngst zur dpa und meinte weiter: "Aber soll ich mich darüber aufregen, dass ich auf der vermeintlich falschen künstlerischen Schiene so viel Erfolg gehabt habe?".

Dunkle Vergangenheit

Borchert, in Bestechungen verwickelt, kehrt nach Jahren im Ausland nach Zürich zurück. Er hat viel gutzumachen und trifft dabei auf eine Anwältin (gespielt von TV-Moderatorin Katrin Bauernfeind), die ihn skeptisch sieht. Borchert will reinen Tisch machen, die Vergangenheit holt ihn aber ein.

"Der Zürich-Krimi" ist eine Eigenentwicklung des österreichischen, mit der Emmy (für "Das Wunder von Kärnten") dekorierten Produzenten Klaus Graf. Warum er Kohlund besetzt hat? "Weil ich ihn für einen großartigen Schauspieler halte", sagt Graf. Die zweite, von Carlo Rola inszenierte Folge läuft nächsten Donnerstag.

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