Was läuft zwischen Nicoletta und dem dicken Pudschedl?

© ORF/MR Film/Hubert Mican

Kultur
05/30/2016

Kein Deo, aber jede Menge Zuseher

Finale von "Vorstadtweiber 2" (20.15, ORFeins). Nach starken Quoten werden im Herbst neue Folgen gedreht.

von Christoph Silber

Nach vielen Irrungen der Figuren und Verwirrungen der Zuseher steuert die zweite Staffel der "Vorstadtweiber" (20.15, ORFeins) heute ins Finale. Flockig bleiben die Sprüchen. "Ich fühl’ mich einfach wohl in deiner Nähe. Ein Deo würde die Sache allerdings erleichtern", kommen sich Nicoletta (Nina Proll) und der dicke Pudschedl (Thomas Mraz) weiter näher. Georg (Juergen Maurer) ist der Heilige Geist wiederum so eingefahren, dass es selbst Maria (Gerti Drassl) nicht geheuer ist. Sie meint, "ich weiß nicht, ob du mir nicht früher lieber warst – als Arschloch." Und Waltraud (Maria Köstlinger) und Schnitzler (Philipp Hochmair) steuern auf die Hochzeit zu. Ihre Gemeinsamkeit: "Du bist ein Arschloch. Also steh dazu, nimm es wie ein Mann. Ich tue es doch auch. Und ich bin eine Frau."

Auch deshalb sind die "Vorstadtweiber" in der zweiten Staffel erneut ein Publikumshit in Österreich gewesen. Das lässt sich schon vor der letzten Folge sagen. Selbst die Konkurrenz durch die Präsidentenwahl konnte dem an vergangenem Montag kaum was anhaben. "Wir haben die Marktanteile annähernd gehalten, in manchen Zielgruppen sogar ausgebaut, das freut uns natürlich sehr", erklärt MR-Film-Produzent Oliver Auspitz.

Jüngeres Publikum

Vor der letzten Folge kommen die "Vorstadtweiber 2" auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 26 Prozent (Staffel 1: 28 Prozent). Beim eigentlichen ORFeins-Publikum, den Jüngeren zwischen 12 und 49 Jahren, sind es 35 Prozent (36 Prozent). Im Schnitt sahen 787.000 (857.000) die bisher neun Folgen an. Und zum Auftakt knackte man sogar die Millionen-Seher-Grenze.

"Ich bin vor allem stolz auf das Team, das beide Staffeln zu so einem Erfolg gemacht", meint Fernsehdirektorin Kathrin Zechner. "Wir haben die kreative Herausforderung gerne angenommen, unser Publikum wieder davon zu überzeugen, dass sich österreichische Produktionen mit höchster Qualität und höchstem Unterhaltungswert auszeichnet und reüssiert."

Unabhängig davon, wie "Vorstadtweiber 2" bei der ARD letztlich läuft, es geht in weiter. Zechner: "Ich bin unendlich dankbar für so viel Enthusiasmus, Kreativität und Zusammenhalt. So werden wir unseren ganzen Mut zusammennehmen und ab Herbst Staffel 3 drehen. Denn wie ist das Motto: ,Wir sind doch in gewisser Weise alle Vorstadtweiber …‘".

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