Alexander Pereira mit Cecilia Bartoli, als diese 2010 als neue Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele präsentiert wurde

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Mailand
06/09/2014

Pereira überredete Bartoli zu Scala-Comeback

Nach einem ausgepfiffenen Auftritt im Jahr 2012 ist die Opernsängerin in Mailand nicht mehr aufgetreten.

Nach der Polemik um den umstrittenen Verkauf von Opern aus Salzburg an die Scala kann Alexander Pereira einen ersten Erfolg als künftiger Scala-Intendant feiern. Der Manager überzeugte die italienische Opernsängerin Cecilia Bartoli - künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele - zu einem Comeback an der Scala in der kommenden Saison mit einem Vivaldi-Programm.

Das Datum von Bartolis Auftritt will Pereira am 17. Juni im Rahmen der Präsentation der neuen Scala-Saison in Mailand bekannt geben, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Il Giornale" am Montag. Die kommende Spielzeit ist für die Scala besonders wichtig, da im kommenden Jahr die Weltexpo in Mailand geplant ist, die Millionen von Besucher in die lombardische Hauptstadt locken wird. Wegen der Expo, die vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 stattfindet, soll die Scala jeden Abend Aufführungen für die 20 Millionen Besucher, die in der lombardischen Hauptstadt erwartet werden, anbieten.

Pfiffe bei Arien

Bartoli, die am Freitag zur Eröffnung der Salzburger Pfingstfestspiele mit Rossinis "Cenerentola" großen Beifall geerntet hat, war an der Scala im Dezember 2012 nach 19 Jahren Abwesenheit wieder aufgetreten. Während der erste Teil der Aufführung mit barocker Händel-Musik und Mozarts "Exultate, Jubilate" großen Beifall erntete, wurde der zweite Teil für Bartoli zum Albtraum. Zwei Arien aus Rossinis "Otello" und "Cenerentola" wurden von lauten Pfiffen begleitet. Seitdem war sie nicht mehr im Mailänder Opernhaus aufgetreten.

Die Römerin hat rund zehn Millionen CDs verkauft, fünf Grammy-Musikpreise und zwei Classical Brit Awards gewonnen. In Deutschland erhielt sie neun Echos. Mit ihrer Musikstiftung unterstützt sie zudem die Ausbildung junger Sängerinnen und Sänger und wirbt für eine Erweiterung des Opernrepertoires.

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