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© ImPulsTanz/© Danny Willems

Kritik ImPulsTanz
07/16/2013

Ein Rausch der Bewegung und der Bilder

Wim Vandekeybus’ Compagnie Ultima Vez: eine bis heute brisante Wiederaufnahme.

Sie tanzen in der Champions League der internationalen Szene: Die Compagnie Ultima Vez des flämischen Choreografen Wim Vandekeybus zählt zu den Trendsettern im zeitgenössischen Tanz.

Im Volkstheater stellen sie sich mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk zum 30-Jahr-Jubiläum von ImPulsTanz ein: der grandiosen Wiederaufnahme von „What The Body Does Not Remember“ (noch zu sehen am 17. Juli).

Das 1987 entstandene Stück, das Erste des damals 24-jährigen Vandekeybus, ist nicht nur ein erstmals in Österreich gezeigter Meilenstein in der Tanzgeschichte. Als perfekt inszeniertes Chaos und Bruch mit Traditionen ist es bis heute brisant.

Bilder des diesjährigen ImPulsTanz-Festival

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Tanzsprache

Der Augenblick ist bei Vandekeybus Auslöser seiner Choreografien. Die von Thierry De Mey und Peter Vermeersch komponierte Musik ist enger mit den Bewegungen verflochten als in späteren Arbeiten. Eine Tänzerin trommelt auf einen Tisch und löst Befehle für zwei Performer aus, die sich vorwiegend am Boden bewegen.

Mit dieser Initialzündung setzt die spezifische Tanzsprache von Vandekeybus ein, seit 2004 eine eigene Kategorie in den Sommerworkshops von ImPulsTanz. Sie geht an körperliche Grenzen: bei Sprüngen, Balanceakten, rasanten Schritten und beim Umgang mit Requisiten wie Ziegeln, mit denen die Performer jonglieren.

Tanz, Theater, Akrobatik mit Risiko geraten zu einem Bewegungs- und Bilderrausch. Genauso schnell kippen Begegnungen. Selten mit einem Hauch von Romantik erfüllt, gleiten sie in nahezu brutale, ausweglose Situationen.

Spontan wird in einem atemlosen Wettbewerb um die coolsten Handtücher oder Sakkos gerangelt. Die Vergänglichkeit tanzt immer mit, Ängste spiegeln sich in permanenter Unruhe wider.

KURIER-Wertung: ***** von *****

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