Kultur
07.03.2013

Hasselblad-Fotografenpreis geht an Joan Fontcuberta

Die mit 120.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an einen der "innovativsten zeitgenössischen Fotografen".

Der schwedische Hasselblad-Preis für Fotografie 2013 geht an den spanisch-katalanischen Fotografen Joan Fontcuberta (58). Die Hasselbladstiftung begründete am Donnerstag die Vergabe in Göteborg damit, dass Fontcuberta einer der innovativsten zeitgenössischen Fotografen sei. Die Auszeichnung ist mit einer Million Kronen (knapp 120.000 Euro) dotiert und gilt als einer der weltweit wichtigsten Preise für Fotografen. Im vergangenen Jahr wurde der Brite Paul Graham ausgezeichnet.

Joan Fontcuberta wurde 1955 in Barcelona geboren, wo er heute auch lebt und arbeitet. Er ist einer der bekanntesten Künstler Spaniens. Nach fast vier Jahrzehnten, die er der Fotografie gewidmet hat, schuf er zuletzt auch theoretische Arbeiten, in denen er seinen Fokus auf den Konflikt zwischen Natur, Technologie, Fotografie und Wahrheit legt. Er hatte Einzelausstellungen im New Yorker MoMA, Chicago Art Institute or Valencia IVAM und anderen, und seine Werke finden sich in den Sammlungen des Metropolitan Museum of Art (NY), San Francisco MoMA, National Gallery of Art (Ottawa), Folkwang Museum (Essen), Musée National d’Art Contemporain – Centre Georges Pompidou (Paris), Stedelijk Museum (Amsterdam), MACBA (Barcelona), MNCARS (Madrid) und weiteren privaten/ öffentlichen Sammlungen. Seit 2008 ist er der Präsident der Visual Artists Association in Katalonien.

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