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Comeback
12/05/2013

Hard-Rock-Gipfel in Tirol

No-Bros-Gitarrist Klaus Schubert rockt mit internationale Stars der Szene.

von Brigitte Schokarth

Nächstes Jahr feiert No Bros – mit dem Hit „Be My Friend“ von 1982 Österreichs berühmteste Hard-Rock-Band – 40-jähriges Bestehen. Aber das ist nicht der Anlass, dass Band-Boss und -Gitarrist Klaus Schubert soeben „Schubert In Rock“ veröffentlicht hat – ein Album für das er No-Bros-Klassiker wie „Heavy Metal Party“ und „Second Kind Of Darkness (Hey You)“ mit Mitgliedern von Deep Purple, Black Sabbath und Whitesnake neu aufgenommen hat.

„Seitdem wir in der Hochblüte von No Bros im Vorprogramm dieser Bands auf Tour waren, war es mein Traum, mit diesen Musikern zusammen aufzunehmen“, erklärt er im Interview mit dem KURIER. „Mithilfe eines Geschäftspartners hat sich jetzt die Chance dazu ergeben. Die hätte ich auch ohne Jubiläum ergriffen.“

Innsbruck

So kamen seit Beginn des Jahres immer wieder Größen der Szene nach Innsbruck, um dort mit Schubert aufzunehmen. Der ehemalige Black-Sabbath-Sänger Tony Martin war genauso da wie Don Airey, der Keyboarder von Deep Purple, Krokus-Frontmann Marc Storace, Whitesnake-Bassist Neil Murray und Doogie White von Rainbow.

„Wir hatten immer einen Tag für die Begrüßung, einen Tag im Studio und einen zum Feiern“, erinnert sich Schubert. Nur mit Joe Lynn Turner (Sänger von Rainbow und Deep Purple) lief die Zusammenarbeit mit übers Internet verschickten Files.: „Er war gerade in den USA auf Tour. Ihn einzufliegen, wäre zu auf wendig gewesen.“

Das Wichtigste bei dem All-Star-Album der Rock-Giganten war Schubert, den alten Songs neues Leben einzuhauchen. „Denn – da brauchen wir nicht drum herum reden – wenn man so lange mit solchen Songs lebt, können die einem schon auf die Nerven gehen. Aber mit diesen Musikern habe ich sie wieder lieben gelernt.“

Tatsächlich ist auf „Schubert In Rock“ der Spaß, den die internationalen Größen mit dem Tiroler hatten, deutlich zu hören. Wobei Schubert und seine Gäste nicht nur den No-Bros-Hits eine wahre Frischzellenkur verpasst haben, sondern auch neue Titel geschrieben haben.

Dämonisch

Schubert: „Ich habe zu Don Airey gesagt: Wie wär’s mit einem Song, der ,Don On Fire‘ heißt? Spiel, was dir dazu einfällt.“ Daraus entstand ein kurzes, dämonisch blubberndes Klavier- und Synthesizer-Intro. Ähnlich spontan schrieb Schubert neue Songs mit Tony Martin und Bernie Marsden von Whitesnake.

Auffallend: „Be My Friend“ wurde nicht revitalisiert: „Ich wollte eine kompromisslose Rock-CD machen, und jetzt konnte ich es mir leisten. Ich musste dafür zwar 56 Jahre alt werden. Aber besser spät als nie.“

INFO: Am 6. 12. steigt im Innsbrucker Congress das Live-Event „Schubert in Rock“ – mit allen auf dem Album beteiligten Musikern, die nicht nur die No-Bros-Songs, sondern auch Hits ihrer jeweiligen Bands spielen werden. Karten: 01/96 0 96 oder www.oeticket.com

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