An der "Wetten, dass..?"-Front könnte sich eine überraschende Wendung ergeben: Auf der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Gottschalk wirbt das ZDF einem Spiegel-Bericht zufolge derzeit verstärkt um Jörg Pilawa. Der 46-Jährige sei der Wunschkandidat des Senders, berichtet das Nachrichtenmagazin. Pilawa wäre eine hausinterne Lösung. Er hat im ZDF bereits mehrere Quizshows moderiert, Ambitionen auf "Wetten, dass...?" bisher jedoch stets bestritten.

© dpa/Patrick Seeger

Kultur
05/14/2012

Gottschalk-Erbe geht an Lanz und Pilawa

Das ZDF verteilt Thomas Gottschalks Nachlass wie die Spendengala "Herz für Kinder" an die Moderatoren Jörg Pilawa und Markus Lanz.

Das ZDF will weitere früher von Thomas Gottschalk moderierte Shows in die Hände von Markus Lanz und Jörg Pilawa legen. Pilawa sei für die Moderation der Spendengala ein "Herz für Kinder" angefragt, Lanz soll neben "Wetten, dass...?" den Jahresrückblick "Menschen" übernehmen, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Sonntag. Ein Sprecher des ZDF bestätigte der dpa Gespräche über die Moderation der beiden Shows. Es gebe aber noch keine abschließenden Vereinbarungen. Den Jahresrückblick "Menschen" hatte Gottschalk zweimal moderiert, für die Gala "Ein Herz für Kinder" war Gottschalk elf Jahre der Gastgeber.

Lanz sieht "Wetten, dass..?" als einmalige Chance

Per Handschlag wurde Lanz` neuer "Wetten, dass..?"-Job mit ZDF-Programmchef Thomas Bellut vor zwei Monaten besiegelt. Der Südtiroler, der mit Birgit Schrowange liiert war, wagt sich ans Steuer des Show-Flaggschiffes. "Wetten, dass . .?" zu machen sei für ihn große Ehre, eine nationale Aufgabe und eine einmalige Chance. Und wenn die neuen Ausgaben mit ihm als Moderator floppen? "Dann werde ich sehr zügig die Reißleine ziehen und sagen: "Sorry, es hat nicht funktioniert. Scheitern ist keine Schande."

"Gottschalk Live" wird ganz eingestellt

Gottschalks aktuelle Sendung "Gottschalk Live" wird ganz eingestellt. Am 7. Juni ist die letzte Ausgabe der ARD-Vorabendsendung zu sehen. Grund sei die geringe Publikumsresonanz, teilte die ARD-Geschäftsführung am Mittwoch mit. Die Show des 61-jährigen Entertainers Thomas Gottschalk startete am 23. Jänner und hatte zuletzt kaum mehr als eine Million Zuschauer.

Am Mittwoch hatten sich die Intendanten in einer telefonischen Schaltkonferenz auf diese Lösung geeinigt, hieß es weiter. "Ich finde es schade, dass "Gottschalk Live" beim Publikum nicht den Zuspruch gefunden hat, den wir diesem Format alle gewünscht haben", sagte die ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel am Mittwoch.

Gottschalk wurde von der ARD mit den Worten zitiert: "Ich nehme diese Entscheidung der Intendanten mit Bedauern zur Kenntnis, habe aber volles Verständnis dafür."

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