Kultur 03.01.2012

Festspiele - von Bregenz bis Mörbisch

Die heimische Festival-Landschaft setzt auf Bewährtes.

Nach 20 Jahren gibt Harald Serafin die Leitung der Seefestspiele Mörbisch ab. Wer also noch einmal die legendären, wunderbaren Begrüßungsansprachen und „Die Fledermaus“ von Strauß in der Regie von Helmuth Lohner erleben will, sollte zwischen 12. Juli und 25. August ins Burgenland fahren. Die Konkurrenz im Römersteinbruch St. Margarethen bringt bereits ab 11. Juli Bizets „Carmen“.

Ansonsten setzt die heimische Festival-Landschaft auf Bewährtes. So zeigen die Bregenzer Festspiele (18. Juli bis 18. August) im zweiten Jahr Umberto GiordanosAndré Chenier“ als Spiel auf dem See. Neben Konzerten ist als Hausoper die Uraufführung von Detlev Glanerts „Solaris“ zu erleben.

Ein Mekka für Wagnerianer bleiben die von Gustav Kuhn geleiteten Tiroler Festspiele Erl; heuer gibt es zwischen 5. und 29. Juli etwa „Lohengrin“, „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“ und „Parsifal“.

Freunde großer Konzerte kommen von 12. Juli bis 22. August beim Carinthischen Sommer auf ihre Kosten; in der Steiermark ist einmal mehr die Styriarte (von 22. Juni bis 22. Juli) das Maß aller Konzert-Dinge. Ein fixer Bestandteil der Festival-Landschaft ist auch der Attergauer Kultursommer, der von 17. Juli bis 15. August hochkarätige Veranstaltungen bringt.

Freunde der leichteren Muse pilgern ganzjährig zur Bühne Baden; im Sommer lockt das Lehár Festival Bad Ischl mit Zellers „Vogelhändler“ ( 14. Juli) und Lehárs „Zigeunerliebe“ (21. Juli).

Bereits ein Fixstern am heimischen wie internationalen Festival-Himmel sind das von Rudolf Buchbinder geleitete Musikfestival Grafenegg sowie der Musiksommer. In der Zeit von 22. Juni bis 18. August (Musiksommer) bzw. von 23. August bis 9. September sind in Grafenegg wieder hochkarätige Konzerte und Künstler hautnah zu erleben.

Von den vielen Open-Air-Konzerten sei vor allem Elina Garančas traditionelle Gala in Stift Göttweig (11. Juli) erwähnt.

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( Kurier ) Erstellt am 03.01.2012