Bassist Jared Hasselhoff of the American rock group Bloodhound Gang is seen pushing the Russian white-blue-red tricolour flag into the front of his pants during a concert in the city of Odessa July 31, 2013, in this still image taken from an amateur video. Bloodhound Gang has been barred from a music festival in Russia, the Russian Culture Minister said, after Hasselhoff shoved the country's flag into his underpants during a gig. Video taken July 31, 2013. REUTERS/Amateur video via Reuters TV (UKRAINE - Tags: ENTERTAINMENT POLITICS) NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

© Reuters/REUTERS TV

Fahnen-Skandal
08/09/2013

Bloodhound Gang darf fünf Jahre nicht nach Russland

Nach der "Schändung" der russischen Nationalfahne durch Evil Jared muss die Band einen Bogen um Russland machen.

Nach der "Schändung" der russischen Nationalfahne während eines Konzerts haben die Behörden in Moskau die US-Band Bloodhound Gang mit einem fünfjährigen Einreiseverbot belegt. Der für die Grenzsicherung zuständige Inlandsgeheimdienst FSB bestrafe damit das "beschämende Verhalten" von Bassist Jared Hasselhoff (41), der sich auf der Bühne eine russische Flagge durch den Schritt gezogen und den Namen von Kremlchef Wladimir Putin gerufen hatte. Das sagte Oleg Molodijewski vom Migrationsdienst am Freitag der Agentur Interfax zufolge.

Zuvor hatte bereits die Ukraine Hasselhoff mit Einreiseverbot belegt, nachdem er während eines Konzerts auf eine ukrainische Flagge uriniert hatte. Zu den umstrittenen Aktionen war es vor einer Woche bei zwei Auftritten in der Ex-Sowjetrepublik gekommen. Als die Band danach nach Russland einreiste, untersagten ihnen die dortigen Behörden einen Auftritt und drängten sie zur sofortigen Abreise.

Unterdessen drohen Stars künftig wegen zunehmender bürokratischer Hürden einen Bogen um Russland zu machen. In einem Offenen Brief an Putin hätten Konzertagenturen des Landes gefordert, internationalen Künstlern Auftritte nicht durch Visa-Prozeduren und eine besondere Arbeitserlaubnis zu erschweren, berichtete die Zeitung Iswestija.

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