Ende von Big Bang Theory? Nicht bewiesen

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Foto: /cbs Nicht traurig sein, Sheldon

Wovon John Galecki genau gesprochen hat, als er vom Ende nach der zwölften Staffel redete.

Schauspieler Johnny Galecki habe laut zahlreichen Medienberichten angedeutet, dass die Serie „The Big Bang Theory“ nach der kommenden zwölften Staffel enden könnte. „Ich glaube, an diesem Punkt können alle gut damit leben, dass zwölf Staffeln ein guter Zeitpunkt, sind um nach Hause zu gehen und unsere Familien zu sehen“, sagte der 42-Jährige laut dem „US-Magazine“ vor Journalisten in Pasadena, wo „The Big Bang Theory“ spielt. In den USA läuft derzeit die elfte Staffel. „Wir alle werden sehr traurig sein, wenn der Tag kommt“, sagte Galecki demnach. Galecki spielt in der Erfolgsserie den Experimentalphysiker Dr. Leonard Hofstadter.

Die Aufregung bei den Fans ist ungefähr so groß wie jene bei Sheldon, wenn sich jemand auf seinen Couch-Platz setzt.

Nur: Die mediale Aufregung hat den Beigeschmack einer Überbewertung. Die Aussagen Galeckis folgen auf ähnliche, die Co-Star Kunal Nayyar (Raj) vor wenigen Tagen gemacht hat. "Ich sage nicht, dass die zwölfte Staffel die letzte sein wird, aber wir wissen, dass dieses unglaubliche, spezielle Ding enden wird, und zwar eher früher als später", sagte er. Und dass es weniger kommende Folgen als bisher gesendete geben wird.

Man sieht förmlich, wie Howard Wolowitz zynisch schaut.

Denn eigentlich sagt Nayyar nichts. Vielmehr ergänzt er noch etwas, das verdächtig nach Verlängerungsverhandlungen riecht: "Warum würde irgendjemand etwas verlassen, das so gut ist? Niemand würde das. Nicht das Studio, nicht die Schauspieler, niemand. Wir wären alle Narren. Aber diese Industrie ist diese Industrie, und solange es noch keine Tinte auf Papier gibt und man unterschrieben, versiegelt und zugestellt hat, kann alles passieren. Es gab nie Zweifel in mir, aber Dinge passieren."

Der Gedanke liegt nahe, dass sich hier die Schauspieler in gute Position für Vertragsverhandlungen bringen.

Es ist ein ähnlicher Fall wie der von Daniel Craig. "Ich würde mir eher die Pulsadern aufschneiden, als noch einen Bond-Film zu drehen": So wurde Daniel Craig nach dem letzten Film weitverbreitet zitiert - und deswegen vom Ende seiner Karriere als Bond gesprochen. Nunja: Craig ist auch im nächsten Film zu sehen. Denn es fiel ein wichtiges Wort weg, wohl für die bessere Geschichte: Craig sagte, "... als JETZT noch einen Bond-Film zu drehen".

(KURIER) Erstellt am
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