Ein Blick auf das Sziget-Festival 2011

Momentan darf auf der Budapester Óbudai Insel wieder Musik gehört, gefeiert und das Leben genossen werden. KURIER.at wirft einen Blick auf das Festivalgeschehen.

Bereits zum 19. Mal findet vom 8. bis zum 15. August das Sziget Festival in Budapest statt. Das einzigartige Festival breitet sich dabei auf der Óbudai Insel, einer der drei Donauinseln in der ungarischen Hauptstadt, aus. KURIER.at wirft einen Blick auf das Festivalgeschehen.

Zum Durchklicken. "Sziget" ist das ungarische Wort für Insel. Die Besucher können auf der Óbudai-Insel zwischen 52 Cafés, Pavillons und Bühnen wählen, auf denen ... ... Künstler aus über 41 Staaten auftreten.

Bild: Prince spielte statt der verstorbenen Amy Winehouse Traditionell beginnt das einwöchige Festival mit einem Ungarn-Tag. An diesem Tag sind die meisten Cafés und Pavillons bereits geöffnet und die Hauptbühne wird von einem ungarischen Act bespielt. In den vergangenen Jahren besuchten bis zu 400.000 Menschen das Festival. Neben dem Festival beherbergt die Insel eine Vielzahl von Nachtclubs und wurde dadurch in den letzten Jahren zu einem der Partyzentren von Budapest. Unter anderem finden sich das "Bed Beach", "Dokk-Beach" und "Dokk-Klub" auf der nördlichsten der drei Stadtinseln. Für das Festival wird die Insel zu einer kleinen Stadt. Für die Besucher werden eigenes eine Post, Supermarkt, Apotheke, Fundbüro, Bank, Wechselstuben und Geldautmaten aufgebaut. Ebenfalls wird jedes Jahr ein Bootsverkehr, der die Festival-Liebhaber von der Margarethenbrücke in Pest auf die Insel bringt, eingerichtet.

Bild: Lemmy von Motörhead; Motörhead spielte am 10. August auf der Metal-Bühne Das Angebot beim Sziget reicht von Musik jeder Art über Theater, Tanz, Open-Air-Kino, Tattoo- und Piercingstudios bis hin zu Kinderprogrammen und natürlich Einkaufsmöglichkeiten. Neben dem Unterhaltungsprogramm kann man auch selbst aktiv werden. Sei es auf den unzähligen Sportfeldern mit Volleyball, Golf und Tennis oder beim Bungeejumping. Oder bei Workshops. Für das leibliche Wohl sorgen Fast-Food-Stände, Lebensmittelläden und Restaurants. Entspannen kann man sich unter anderem beim Wasserpfeifen-Rauchen. Das Wichtigste beim Festival ist aber natürlich die Musik. Zu hören gibt es alle Genres von Punk bis Klassik, Electro bis Metal, Weltmusik bis Jazz. Neben Motörhead und Prince spielten bisher Rise Against, ... 

Bild: Tim McIlrath von Rise Against ... Interpol, ...

Bild: Daniel Kessler von Interpol ... die legendären Pulp, ...

Bild: Jarvis Cocker und Within Temptation.

Bild: Sharon den Adel von Within Temptation Bisher gefiel es den Fans. Diese pilgern mittlerweile aus aller Welt in die ungarische Hauptstadt, um zu ... ... feiern, ... ... ihren Helden zuzujubeln, ... ... Scherze zu treiben, ... ... sich auf Händen tragen zu lassen und ... ... selbst zum Spielball zu werden, bevor ... ... am Abend - oder vielleicht erst am Morgen - die Lichter ausgehen und sie sich in das Zelt zurückziehen. 

Bis Montag spielen beim Festival noch Bands wie The Chemical Brothers, Skunk Anansie, The Prodigy, Kaiser Chiefs, Trentemoller, Deftones, Söhne Mannheims, Dorian Concept und viele mehr...
(KURIER.at / moe) Erstellt am
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