© APA/GERT EGGENBERGER

Klagenfurt
02/09/2014

Ein Lindwurm für Larissa

Die Ex-Dschungelcamp-Bewohnerin wurde vom Klagenfurter FP-Stadtchef geehrt - zum Ärger der Opposition.

Diesen Preis hat bisher nur Thomas Gottschalk erhalten – seit gestern ist auch Larissa Marolt stolze Besitzerin der Klagenfurter Auszeichnung: Der Dschungelcamp-Zweiten wurde der „Lindwurm Special Award“ verliehen. Christian Scheider, blauer Bürgermeister der Stadt, ließ am Samstag einen Empfang für die ehemalige Dschungelbewohnerin ausrichten.

Larissa selbst zeigte sich entzückt über die Ehrung – wie auch über die Torte, die man ihr überreichte: Schließlich war die stilgerecht mit Schlangen und Spinnen verziert; Palmen komplettierten die Deko im Festsaal des Rathauses. 200 Schaulustige, so schätzt man, waren zudem vor dem Rathaus in Stellung gegangen, um die Kärntnerin für ihre Leistungen in der RTL-Ekelsoap zu bejubeln. Weniger Freude hatte indes die Klagenfurter Opposition mit der Inszenierung: Sie boykottierte den Empfang geschlossen.

EMPFANG FÜR DCHUNGELCAMP TEILNEHMERIN LARISSA MARO

EMPFANG FÜR DCHUNGELCAMP TEILNEHMERIN LARISSA MARO

EMPFANG FÜR DCHUNGELCAMP TEILNEHMERIN LARISSA MARO

EMPFANG FÜR DCHUNGELCAMP TEILNEHMERIN LARISSA MARO

Larissa, die Kämpfernatur

Larissa selbst hingegen zeigte sich entzückt: „Es hat einige Situationen gegeben, wo ich gesagt habe, ich kann nicht mehr", berichtete die 21-Jährige bei einem Pressetermin von ihrer Zeit im Camp. Aber sie sei schließlich eine Kämpfernatur; außerdem habe sie den Ehrgeiz gehabt, den Wettbewerb zu gewinnen. „Ich war schon als Kind so, wenn ich ein Spiel gespielt habe, wollte ich gewinnen.“ Das Dschungelcamp selbst habe sie noch gar nicht gesehen: Sie wisse daher „nicht einmal, was gesendet worden war und was herausgeschnitten wurde.“

Wie es nun weitergeht, wollten die Medienvertreter wissen – Larissas Antwort war simpel: Die Dschungelcamp-Zweite strebt eine Karriere im Bereich Film und Schauspiel an, passend zu ihrer Ausbildung am Lee Strasberg Institute in New York. Es gebe auch einige Angebote, die nun geprüft werden müssten. Verschnaufpause gebe es deshalb keine, „die Arbeit geht weiter“. Auf die abschließende Frage, wie wichtig das Geld für sie sei, meinte Marolt: "Es ist nicht das Wichtigste in meinem Leben, aber es ist schon sehr wichtig."

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