Die Klassiker unter den Online-Witzen

Katzenbilder sorgen für Lacher bei den Internet-Usern.
Foto: Screenshot

Ein kleiner Überblick über ausgewählte Internet-Memes.

Lolcatz sind der Klassiker schlechthin: Katzenbilder werden mit schlechtem Englisch ("I can has Cheezeburger?") zu einer ganz eigenen Art von Humor verknüpft. Das Wort setzt sich zusammen aus dem Kürzel Lol für "Laughing out loud" und cat (Katze). Erstmals tauchten die humoristischen Katzenbilder 2006 in dem Internetforum 4Chan auf.

Ebenso bekannt (und mittlerweile auch nicht mehr ganz so lustig) ist das Rickrolling: Dabei werden ahnungslose Internetuser hereingelegt, die eigentlich ganz etwas anderes suchen, beim Klick auf einen Link aber bei Rick Astleys Musikvideo "Never Gonna Give You Up" landen. Warum? Man weiß es nicht.

Beliebt ist auch das Verwenden von Schauspieler-Fotos in anderem Zusammenhang: Sad Keanu etwa zeigt den traurig seine Jause essenden Keanu Reeves. Per Bildbearbeitung wurde Reeves neben Forrest Gump auf die Bank, vor chinesische Panzer am Platz des himmlischen Friedens oder auch in klassische Gemälde gesetzt.
Aber nicht jeder Spaß, der sich viral im Netz verbreitet, ist tatsächlich lustig. Was den einen zur Erheiterung dient, kann für manch Betroffenen auch bittere Konsequenzen haben. Dafür liefert Star Wars Kid ein treffendes Beispiel. Der kanadische Schüler ist auf einem Video zu sehen, das ihn beim ungelenken Nachstellen von "Krieg der Sterne" zeigt. Nach Bekanntwerden des Videos wurde er von Mitschülern gemobbt, ging kaum noch zur Schule und musste diese schließlich wechseln.
2003 klagte seine Familie vier Familien seiner Mitschüler, die beschuldigt wurden, das Video ohne das Wissen des Buben verbreitet zu haben. Dieser soll sich aufgrund des Vorfalls auch in psychologischer Behandlung befunden haben.

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(kurier) Erstellt am
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