Kultur
03.05.2017

Deutscher Maler A. R. Penck gestorben

Der Vater der "Neuen Wilden" starb im Alter von 77 Jahren.

Der deutsche Maler A. R. Penck ist tot. Der 77-Jährige sei bereits am Dienstag nach einer längeren Krankheit in Zürich gestorben, teilte die Galerie Michael Werner der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Paris mit. Der Kölner Galerist hatte Penck entdeckt und Ende der 60er-Jahre auch erstmals ausgestellt.

Von der DDR in den Westen

A. R. Penck gilt als bedeutendster Gegenwartskünstler und Vater der "Neuen Wilden". Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde am 5. Oktober in Dresden geboren, wurde jedoch 1980 aus der DDR ausgebürgert und siedelte in den Westen über.

Strichmännchen und Totenköpfe

Penck ist mit seiner Bildsprache aus Strichmännchen mit erigierten Penissen, Kreuzzeichen, Totenköpfen und beißenden Hunden bekannt geworden. Eine Zeichenkunst, mit der er die damalige Trennung Deutschlands und die Suche des Individuums nach einer freien Gesellschaft thematisierte.