Abgerundet wird das Angebot durch die irische Sängerin Sinead O'Connor (5. Juli) und Natalie Cole (7. Juli).

© APA/ROBBERT STROY

Jazz Fest
03/26/2014

Sinead O'Connor und Al Jarreau in der Staatsoper

Das Festival bespielt von 1. bis 8. Juli wieder die Staatsoper, das Rathaus und zahlreiche Jazzclubs der Stadt.

Der Sommer ist zwar noch weit, die Freunde des Wiener Jazzfest können sich aber schon heute freuen. Das Festival hat am Mittwoch das Programm der heurigen Ausgabe präsentiert, die wieder einige Größen des Genres in die Bundeshauptstadt bringt. So können sich Jazzfreunde auf Natalie Cole, Sinead O'Connor oder Altmeister Al Jarreau freuen.

Das inoffizielle Festivalzentrum des Jazz Fests wird auch heuer wieder die Wiener Staatsoper sein, wobei daneben zahlreiche Jazzclubs der Stadt, aber auch das Rathaus bespielt werden. Das offizielle Eröffnungskonzert am 1. Juli wird in der Staatsoper von den beiden Soulgrößen Sharon Jones und Charles Bradley begangen. Tags darauf meldet sich mit der Spanierin Concha Buika die nächste Generation zu Wort, die schon Erfahrungen mit Chick Corea oder Pat Metheny sammelte. Mit dem mehrfachen Grammy-Gewinner Al Jarreau (74) ist am 3. Juli dann wieder ein Routinier in der Staatsoper zu erleben.

Weniger stark verankert in der Jazzwelt ist die Irin Sinead O'Connor ("Nothing Compares 2 U"), die sich dennoch am 5. Juli in den Reigen einreiht. Die Isley Brothers haben angesichts ihres kürzlich gefeierten sechzigjährigen Bühnenjubiläums alle Höhen und Tiefen der Branche miterlebt, wurde doch etwa schon ihr "Twist and Shout" von den Beatles gecovert. In der Staatsoper präsentieren sie ihre Musik selbst, die in ihrer charakteristischen Mischung aus Tanzrhythmen, afroamerikanischen Anklängen und Elementen von Gospel über Soul bis Funk daherkommt. Den Staatsopernteil des Jazz Fests beschließt dann am 7. Juli Natalie Cole.

Open-Air

Auch heuer wird daneben wieder die Fernwärme Wien mit einem Open-Air am Festival teilnehmen. Am 5. Juli sind Celia Mara, der ghanesische Saxofonist und Flötist Teddy Osei sowie Jimmy Cliff angesagt. Außerdem werden auch die Jazzclubs der Stadt wieder ins Festivalgeschehen einbezogen. So sind im Porgy & Bess etwa Malia (2. Juli), der japanische Trompeter Takuya Kuroda (3. Juli), der Vibrafonist Warren Wolf (6. Juli) und Melissa Aldana (8. Juli) zu hören.

Im Arkadenhof des Wiener Rathauses geht es am 7. Juli hingegen heimisch zu, wenn etwa der Wiener Gitarrist Harri Stojka mit seinem India Express zu hören ist. Tags darauf wird traditionell am 8. Juli - ebenfalls im Arkadenhof - das Abschlusskonzert des Jazzfests Wien begangen, wofür Dr. John gewonnen wurde. Den zweiten Teil des Abends bestreitet dann die Preservation Hall Jazz Band, die seit den 60ern den New Orleans Jazz hochhält.

Und auch für Jazz Freunde mit schmalem Geldbeutel hat das Wiener Jazzfest heuer Konzerte im Angebot: Der isländische Pianist Arni Karlsson präsentiert am 6. Juli im Arkadenhof des Rathauses das in Festlandeuropa weitgehend unbekannte Jazzleben seiner Heimat. Auch der slowakische Junggitarrist Andreas Varady oder die Sängerinnen Christiana Uikiza und Nikki Yanofsky am Rathausplatz können kostenlos genossen werden. Und auf der Summerstage sind bereits am 27. Juni bei freiem Eintritt Clara Blume und am 3. Juli AnneMarie Höller & Mario Berger zu erleben.

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