Sonja Beisswenger (Polly Peachum, r.) in "Mackie Messer - eine Salzburger Dreigroschenoper".
Sonja Beisswenger (Polly Peachum, r.) in "Mackie Messer - eine Salzburger Dreigroschenoper".

© APA/BARBARA GINDL

Salzburger Festspiele

Brecht/Weill extrem behübscht

Nachtkritik: "Dreigroschenoper" in der Salzburger Felsenreitschule wurde zum "Mackie"-Musical.

von Gert Korentschnig

08/11/2015, 09:17 PM

Diese neue Fassung der „Dreigroschenoper“ von Brecht/Weill ist verflacht, behübscht, der musikalischen Brüche enthoben und mehr Musical als Oper oder Sprechtheater. Martin Lowe hat das Werk für die Festspiele neu orchestriert, es heißt nun „Mackie Messer“.

Die Regie von Julian Crouch und Sven-Eric Bechtolf in der Felsenreitschule bietet einige schöne Bilder, aber kaum Tempo und Tiefgang. Sonja Beißwenger (Bild) ist als Polly zu sehen, Michael Rotschopf als Macheath. Applaus, einige Buhs.

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