French singer Benjamin Biolay performs during the 35th Paleo music festival in Nyon July 21, 2010. REUTERS/Denis Balibouse (SWITZERLAND - Tags: ENTERTAINMENT)

© Reuters/DENIS BALIBOUSE

Kritik Benjamin Biolay
03/03/2013

Jubel für den Chanson-Erneuerer

Benjamin Biolay und seine Band waren am Samstag in Höchstform.

von Barbara Mader

An diesem Abend stimmte alles. Hauptdarsteller, Location, Publikum. Alle in Bestform. Benjamin Biolay – er gilt als wichtigster Vertreter des Nouvelle Chanson – feierte am Samstag sein Österreich-Debüt und stellte sein neues Album „Vengeance“ („Rache“) vor.

In derartig intimem Rahmen wie im Porgy & Bess erlebt man Frankreichs liebstes Enfant terrible seit Serge Gainsbourg nicht oft: Biolay, frisch geschieden von Chiara Mastroianni, ist in Frankreich ein Superstar. Dass er auch ihn Wien so viele Fans hat, hat den 40-Jährigen wahrscheinlich selbst überrascht. Das Porgy war ausverkauft, das Publikum jubelte. Biolay und Band waren in Bestform. Gespielt wurde etwa „Profite“, „Aime mon amour“ oder das wunderbare „Ton Héritage“. Der vielseitige Musiker und Produzent (u. a. Françoise Hardy, Juliette Greco, Carla Bruni) präsentierte all seine Facetten: Rock und Elektronik, Chanson, französischen Ye-Ye-Pop, einen Hauch Joy Division, eine Rap-Brandrede. Mittendrin ein Song von Henri Salvador („Mon Jardin d’Hiver“), dessen Comeback er vor 15 Jahren produzierte. Und natürlich The Smiths, die er zwischendurch zitierte.

KURIER-Wertung: ***** von *****

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