Nicht alle mochten "50 Shades of Grey"

© REUTERS/JONATHAN ALCORN

50 Shades of Rechtsstreit
08/28/2015

50 Shades of Grey: Millionenstrafe für Verlegerin

Online-Kleinverlag brachte späteren Bestseller als erster auf den Markt - Geschäftspartnerin übers Ohr gehauen

von Georg Leyrer

Es geht streng zu beim Massenbestseller "50 Shades of Grey", mit Fesseln, Peitschen, etc. Nun aber kommt eine neue Form der Bestrafung hinzu: Die Millionenstrafe. Eine Australierin muss ihrer ehemaligen Geschäftspartnerin nämlich bis zu 10 Millionen Dollar Pönale zahlen, berichtet die BBC.

Und zwar wegen des Bestsellers von E. L. James. Die beiden Frauen hatten das richtige Gespür: Ihr kleiner Online-Verlag veröffentlichte als Erster weltweit die Erotik-Trilogie, die später zum mehr als 100-Millionen-mal verkauften Bestseller werden sollte.

Dann aber hat laut Urteil die eine Geschäftspartnerin, Amanda Hayward, die andere, Jennifer Pedroza,übers Ohr gehauen: Pedroza wurde dazu gebracht, einen Umstruktierungsplan zu unterschreiben, nach dem sie kein Anrecht auf Lizenzeinnahmen hatte. Und damit um den Anteil an "50 Shades" umfiel. Wie viel genau Hayward zahlen muss, wird gerichtlich festgelegt.

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