Rasante Action in Libyen, die auf Dauer erschöpfend wirkt

© Christian Black/UPI

"13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" - 147 Minuten fühlen sich wie 13 Stunden an
03/03/2016

"13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" - 147 Minuten fühlen sich wie 13 Stunden an

Michael Bay inszeniert den Angriff auf das US-Konsulat in Libyen als ermüdende Action.

Michael Bay, bekannt für seine lauten "Transformers"-Filme, hat sich an einen Politthriller gewagt, der vom Angriff auf das US-Konsulat in Libyen 2012 erzählt. Der Film könnte unangenehm für Hilary Clinton werden, weil er zeigt, wie hilflos die Obama-Regierung, der sie zu dieser Zeit angehörte, diesem Terrorakt gegenüberstand. Tatsächlich hat die Anwärterin auf die US-Präsidentschaft erst im Oktober 2015 die Verantwortung für die damaligen Versäumnisse übernommen. Bay konzentriert sich aber lediglich auf das, was er am besten kann – auf Action.

Sechs Security-Männer kämpfen dreizehn Stunden lang, um die Terroristen am weiteren Abschlachten von Amerikanern zu hindern. Dabei werden sie von CIA-Agenten, die sich geheim in Libyen aufhalten, gestört.

Wie dreizehn Stunden fühlen sich die 147 Minuten an, die der Film dauert.

Das Bombardement rasant geschnittener Action-Szenen macht erschöpft und gefühlskalt. In seiner politischen Aussage bleibt Bay konfus und will offenbar nur, dass sich das (amerikanische) Publikum so fühlt, wie es einer der Security-Männer im Film ausdrückt: "Ich bin stolz darauf, Amerikaner wie euch zu kennen".

TEXT. Gabriele Flossmann

INFO: USA 2016. 147 Min. Von Michael Bay. Mit John Krasinski.

KURIER-Wertung:

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