Christbaumverkauf startet am Wochenende
Zum zweiten Advent öffnen viele Christbaum-Verkaufsstände in Österreich. Der Ab-Hof-Verkauf läuft bereits seit einigen Tagen, auf gemeindeeigenen Plätzen in Städten wie Wien und St. Pölten werden am 12. Dezember die ersten Bäume angeboten. Am beliebtesten sei "mit Abstand" die Nordmanntanne, die Preise bleiben stabil, sagte Franz Raith, Bundessprecher der Christbaumbauern.
Der durchschnittliche Christbaum misst 1,60 bis zwei Meter, sagte Raith. Bei Nordmanntannen reicht der Preis von zehn bis 35 Euro pro Laufmeter, Blaufichten kosten sieben bis 14 Euro pro Laufmeter. 2,35 der 2,6 Millionen - also 90 Prozent - der Christbäume in heimischen Haushalten stammen aus dem Inland. Größter Produzent ist Niederösterreich mit einer Million. Jeder zehnte Baum, der zu Weihnachten geschmückt wird, kommt aus dem Ausland - der Großteil aus Norddeutschland und Dänemark.
Kaum Bio-Christbäume
Auf die Herkunft aus Österreich weist eine Schleife hin, jedes Bundesland (mit Ausnahme von Wien) hat seine eigene Banderole. Wer die Schleife kopiert, riskiert eine Strafe bis zu 10.000 Euro und den Ausschluss aus der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Christbaumbauern. Die Rekordhitze im Sommer haben die Bäume gut überstanden. Damit der Baum möglichst lange frisch bleibt, sollte er in ein Christbaumkreuz mit Wasser gestellt werden, sagte Raith, der Weihnachtsbäume in Sigmundsherberg (Bezirk Horn) im Waldviertel anbaut.
Tanne aus Traunstein für Papst Franziskus
Die 16 Jahre alte Tanne ist in bester Lage an einem Südwesthang des Grünbergs bei Gmunden auf rund 800 Meter Seehöhe aufgrund des klimatisch günstigen Standortes besonders ebenmäßig gewachsen. Er wurde von Mitarbeitern der Bundesforste nach Rom gebracht und in Anwesenheit des österreichischen Botschafters Alfons M. Kloss und des Direktors der Vatikanischen Gärten in Castel Gandolfo, Osvaldo Gianoli, in den Gärten der Residenz aufgestellt.
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