Roddicks Kampf gegen Gegner und Körper

Die ehemalige Nummer eins der Welt, Andy Roddick, kämpft um den Anschluss in der Weltspitze.
Ein Tennisspieler mit Kappe und Tennisschläger lacht.

Es ist mühsam. Jahrelang war er unumschränkter Herrscher über die US-Tennislandschaft, jetzt muss der 29-Jährige harte Kämpfe gegen Gegner und Körper austragen. Und tut dies mittlerweile als Nummer drei in seinem Land. Mardy Fish (derzeit die Nummer 8) ist seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres die Nummer eins in den USA, mittlerweile wurde Roddick auch von 2,08-m-Mann John Isner (Nummer 13) überholt.

Auch in Memphis flog Roddick bald raus - 6:7, 5:7 gegen den Belgier Xavier Malisse. Gut, dass die Punkte vom Vorjahrestitel bereits letzte Woche aus der Wertung fielen, als Nummer 27 hat es der Mann aus Texas ohnehin schwer. Zwei Siege gelangen ihm heuer erst auf der Tour, bei den Australian Open musste die ehemalige Nummer eins der Welt (2003) wegen eine Oberschenkelblessur in Runde zwei gegen Lleyton Hewitt aufgeben. Und vergangene Woche verstauchte er sich beim Turnier in San Jose den Knöchel.

Roddick frustriert

"Es ist frustrierend derzeit", sagt Roddick, "so macht Tennis derzeit keinen Spaß". Es ist eine Situation, die ziemlich neu ist für den US-Boy. "Ich hatte zum Glück im Gegensatz zu anderen Spielern zehn Jahre kaum Probleme, ich muss dankbar sein."

Die Hoffnung, wie vor fast acht Jahren wieder ganz nach oben zu kommen hat Roddick freilich aufgegeben. "Aber die Top Ten sind locker möglich", erklärt Roddick. Nachsatz: "Wenn der Verletzungsteufel endlich verschwindet."

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