Denim dich doch ...

Most wanted: Kein Fashionista-Dasein ohne diesen Doppelreiher von Tod's, eine Meisterleistung von Alessandra Facchinetti
Modisch betrachtet sind wir vollkommen blau – Jeansstoff im Totallook ist der Sommertrend schlechthin.

Blaues Wunder

Wer dachte, in diesem Fall gibt's kaum noch Neues, erlebt gerade sein blaues Wunder. Denim kommt uns jetzt sogar mit Coutureambitionen. Ist mal kunstvoll zerschlissen, mal aufwendig zu Anzügen und Kostümen verarbeitet und sehr, sehr feminin. Besonders en vogue: dunkler Denim deluxe im Komplettlook, Accessoires inklusive.

Denim Deluxe
Louis Vuitton! Michael Kors! Bottega Veneta! Gucci! Tod's! Die Highfashion-Brands stürzen sich auf den größten Trend des Jahres und kreieren die chicsten Jeans-Styles ever.

Blue-Jeans-Babe

Anna Ewers (links), neues deutsches Modelfräulein, wirbt für Mango Jeans. Bei diesen Beinen reicht auch ein einfaches minikurzes Chambrayhemd (mit Schimmereffekt).

Je dunkler das Blau, desto stylisher Ihr Denim-Auftritt. Weil der dunkle, steife, auch „raw“ genannte Jeansstoff das Material der Stunde ist und jeder Silhouette extra Coolness verpasst. Naturbraune Accessoires sind tolle Style-Partner zu Denim

Runway statt Highstreet und für Chefinnen absolut businesstauglich: Der Powersuit ist jetzt aus Denim.

When I wake up in the morninglight, I pull on my Jeans and I feel all right ... Kein Modeleben ohne Jeans, in meinem Fall Skinny Jeans. Zu behaupten, die seien jetzt urplötzlich nicht mehr in Mode, ist mir völlig egal. Ich habe unzählige. Blaue, schwarze, hellgraue, ein paar weiße. Ich trag’ sie mit Ankleboots, Sneakers, Slip-ons, Birkenstocks, aber nicht mit Ballerinas. Und am liebsten mit einem kleinen Blazer oder Blazermantel darüber. Der Schnitt ist perfekt, wenn die Unterseite der hinteren Tasche dort sitzt, wo die Pobacke auf den Oberschenkel trifft. Nur so nebenbei, das macht den besten Hintern. Meine persönliche Lieblingsjeans? Die sogenannte JoggJeans von Diesel. Skinny und trotzdem total bequem, dank dem Mix aus Denim und Jersey. Einfach jeanial!

Schlag zu!


Hello again, die kennen wir doch von früher. Die „Flared Jeans“ aus den 1970ern feiern ein fulminantes Comeback und verpassen uns eine tolle Silhouette. Ausgestellte Jeans strecken optisch und machen ein laaanges, schlankes Bein.

Wichtig:
◆ Der Hosensaum muss über den Absatz reichen und genau am Boden aufstehen. Ein paar Millimeter zu kurz, und schon wirkt die Hose trottelig.
◆ Ausgestellte Hosen heißen auf französische „pattes d’eph“. Damit wir nicht wie ein Elefant daherkommen, sind hohe Absätze Bedingung.
◆ Damit die Proportionen stimmen, Oberteil in den Bund stecken oder kurze Tops tragen.
◆ Schlagjeans müssen knalleng sitzen, wie eine zweite Haut.
◆ Schlagjeans sind nur was für „naturschlanke“ Hüften. Leider.


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