Gewinnspiele 09.06.2018

„Warum isst die Welt, wie sie isst?“ Sonderausstellung auf Schloss Hof und Schloss Niederweiden

© Bild: SBK_Foto Philipp Horak

KURIER verlost 10x2 Kombitickets für Schloss Hof und Schloss Niederweiden inkl. der Sonderausstellung „Warum isst die Welt, wie sie isst?“.

© Bild: Dieter Nagl für SKB

Sonderausstellung auf Schloss Hof und Schloss Niederweiden: „Warum isst die Welt, wie sie isst?“

täglich bis 18. November 2018 | 10 – 18 Uhr

Entdecken Sie, wie spannend die scheinbar alltägliche Welt des Essens sein kann! Die interaktive Ausstellung zeigt, was mit Nahrungsmitteln passiert, bis sie auf unseren Tellern landen. Begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Reise zum Sehen, Hören, Riechen und Fühlen.

Schloss Hof: Aus der Erde auf den Teller

Schloss Niederweiden: Sinn und Sinnlichkeit

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©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter
©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter
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©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter
©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter
©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter
©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter
©Dieter Nagl für SKB; Nofrontiere Evelyn Leiter

Schloss Hof und Schloss Niederweiden widmen sich in den Jahren 2018 bis 2020 in drei interaktiven Sonderausstellungen der Frage: Warum isst die Welt, wie sie isst?

Jede der drei Sonderausstellungen widmet sich einem Themenschwerpunkt. Die erste Ausstellung im Jahr 2018 befasst sich mit der Lebensmittelproduktion. Der Übergang vom Jagen und Sammeln hin zu Ackerbau und Viehzucht ist der Ursprung der heutigen Lebensmittelproduktion. Vom Pflug bis zum Kunstdünger, vom Glashaus bis zur Genmanipulation - um den Ernteertrag zu steigern, hat die Landwirtschaft in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche neue Methoden und Techniken hervorgebracht und entwickelt sich bis heute ständig weiter.

Fruchtbarer Boden ist aber nach wie vor die wichtigste Ressource zur Erzeugung von Essen. Er ist hart umkämpft (Landraub) und starken Veränderungen (Klimawandel) ausgesetzt. Fruchtbarer Boden ist als Ursprung des Essens zudem Thema von Mythen und Schöpfungserzählungen und wird in Form von Erdgottheiten verehrt.

Wie die Ausstellung zeigt, gelangen nur die wenigsten Nahrungsmittel, die aus der Natur gewonnen werden, direkt auf den Teller. Ob Früchte, Gemüse, Getreide, Fleisch oder Fisch: Der Mensch wäscht, schält, schneidet, würzt, kocht, gart, bäckt, grillt etc. Nahrung wird verarbeitet und zubereitet, um sie genießbar und schmackhaft zu machen, sie zu konservieren, zu lagern oder zu transportieren.

Die wenigsten Mahlzeiten werden komplett selbst gekocht. Wer mahlt Getreide zu Mehl oder verarbeitet Rohmilch zu Butter, Joghurt oder Käse weiter? Die Lebensmittelindustrie bereitet die Nahrungsmittel entsprechend auf, bevor sie in die heimische Küche gelangen und dort zu einer Mahlzeit verarbeitet werden.

Durch die Zubereitung entscheidet der Mensch, wie das Essen aussieht, riecht, schmeckt und sich anfühlt. Die Ausstellung veranschaulicht, dass Essen dabei mehr als bloße Nahrungsaufnahme ist. Was, wie viel, wann, wo und wie gegessen wird, ist Ausdruck von Kultur, Weltanschauung, Wertvorstellungen, Lebensstil, Brauchtum, Tradition, Reichtum, Armut, Alter und Geschlecht.

Gratis Busshuttle: täglich zw. Bhf. Marchegg- Schloss Hof – Schloss Niederweiden

Hop-on-Hop-off-Bus (Sa., So., Feiertag): Graue Linie ab Wien Mitte | viennasightseeing.at

Infos: Schloss Hof | 2294 Schloßhof 1 | Tel.: +43 (0) 2285 20 000

Detailliertes Tagesprogramm: www.schlosshof.at

( kurier.at ) Erstellt am 09.06.2018