Brian Wilson, das Genie hinter den Beach Boys

Brian Wilson
Foto: Paul A. Hebert/Invision/AP Brian Wilson spielt in Wien sein Album "Pet Sounds" und alle Hits

Zu gewinnen: 2 x 2 Tickets für den legendären Amerikaner am 20. 7. in Wien.

Der schwarze Ledersessel ist immer dabei, wenn Brian Wilson auf Tour ist. Er steht am Rand der Bühne und das Mastermind der Beach Boys verbringt die Zeit zwischen Soundcheck und Show am liebsten dort.

Am 20. Juli wird der Sessel hinter der Bühne der Stadthalle F aufgebaut. Denn da zeigt, der Amerikaner auch in Wien seine Show "Brian Wilson presents Pet Sounds", für die wir 2 x 2 Karten verlosen.

Dabei spielt der 74-Jährige anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von "Pet Sounds" im vorigen Jahr einerseits dieses legendäre Album komplett durch, hat aber zusätzlich auch noch alle Beach-Boys-Hits von "Barbara Ann" über "Surfin’ USA" und "Help Me Rhonda" bis zu "Good Vibrations" im Programm.

Zwar ist Beach-Boys-Gründungsmitglied Mike Love auch immer noch mit diesen Songs unter dem Namen Beach Boys auf Tour (übrigens heute, Montag, in der Wiener Stadthalle). Für Hard-Core-Fans ist aber die Show mit Brian Wilson das einzig Wahre.

Das Genie

Der Songwriter gilt nämlich als das Genie hinter diesen Klassikern. Und mit "Pet Sounds" schrieb er eines der einflussreichsten Alben der Musikgeschichte – bahnbrechend für Psychedelic Music und die Weiterentwicklung der Pop-Sounds, denn Wilson baute Fahrrad-Glocken, bellende Hunde und das elektronische Instrument Theremin in das Album ein.

"Pet Sounds" gilt aber auch als Vorreiter der Konzeptalben, denn Wilson schuf damit eine emotionale Biografie seiner Suche nach Liebe und Spiritualität während der Jugend.

Immer noch wird das Album von Fans und Kritikern analysiert und seziert, um Antworten darauf zu finden, warum Wilsons geistige Gesundheit nach den Aufnahmen rapide verfiel. Tatsache ist aber, dass der Amerikaner schon davor an einer schizoaffektiven Störung litt, wodurch er Stimmen hört. In seinen kürzlich veröffentlichen Memoiren "I Am Brian Wilson" beschreibt er, wie die ihn tagtäglich quälen und "fürchterliche, bedrohliche Sachen" sagen.

Das erste Mal aufgetreten ist die Krankheit eine Woche nachdem Wilson 1964 zum ersten Mal LSD genommen hatte. Kurz darauf hatte er, – zusätzlich überfordert vom Erfolg der Band – einen Nervenzusammenbruch und zog sich vom Tourleben zurück.

So kam es, dass seine Brüder Carl und Dennis (beide schon verstorben), Mike Love und Rhythmusgitarrist Al Jardine alleine auf Japan-Tour waren, während Wilson in Los Angeles mit klassisch ausgebildeten Musikern "Pet Sounds" aufnahm.

Stimmen im Kopf

Wenn man ihn heute zu dem Werk befragt, bleibt Wilson einsilbig, sagt, dass er sich damals bewusst gewesen sei, einen Klassiker zu schaffen, dass es nur drei Monate gedauert habe und dass er damals schon die Musik benützt habe, um die Stimmen in seinem Kopf zu vertreiben.

Auch wenn es Wilson jetzt besser geht und er nach langen Jahren der Funkstille wieder auf Tour ist, die Stimmen sind immer noch da, machen ihm immer noch Angst. Auch die Angst vor dem Erfolg, das Unbehagen darüber, überall als Genie gesehen und behandelt zu werden, ist nach wie vor präsent.

Genau dafür hat Wilson seinen schwarzen Ledersessel mit. Der beruhigt ihn, gibt ihm vor dem Auftritt Sicherheit. Und auf der Bühne gilt, was Wilson in seinen Memoiren beschreibt: "Die Musik setzt ein und die Stimmen hören auf."

Gewinnspiel Brian Wilson

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Teilnahme

Teilnahmeschluss:  6. Juli 2017

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Gewinnspielveranstalter ist die KURIER RedaktionsgmbH & Co KG, Leopold-Ungar-Platz 1, 1190 Wien

Tel.: +43 (0)5 9030-22614

eMail: [email protected].

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