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Start-up setzt auf abbaubare Kaffeekapseln

Start-up setzt auf abbaubare Kaffeekapseln

Die Kaffeekapseln des Wiener Start-ups Fabico sind zu 100 Prozent abbaubar.

von Anita Kattinger

02/17/2018, 03:00 AM

"Darf ich die Jury bitten, fĂŒnf scharfe Meser": Alle Löwen wollen bei "2 Minuten 2 Millionen" bei dem Start-up Fabico einsteigen. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Mario Tutic wollten tatsĂ€chlich nur 20.000 Euro frisches Kapital – ein SchnĂ€ppchen, dachten sich die Investoren.

Das Unternehmen setzt nĂ€mlich zukunftsorentiert auf kompostierbare, zu 100 Prozent biologisch abbaubare Kaffeekapseln aus MaisstĂ€rke: Der Kaffee ist Bio-und Fairtrade zertifiziert. Das Besondere an den Kaffeekapsel ist, dass diese mit jeder Nespressomaschine kompatibel sind (außer Businessmaschinen).

Und so funktioniert es: Nach 200 Tagen zersetzt sich die Kapsel von selbst und produziert keinen zusĂ€tzlichen MĂŒll so wie bei den meisten Kaffeekapseln etwa aus Aluminium oder Plastik. Die Kaffeekapseln können ganz einfach ĂŒber BiomĂŒll oder Kompost entsorgt werden und zersetzen sich ĂŒberall dort, wo Bakterien vorhanden. Kosten: Zehn Kapseln kommen auf 3,90 Euro.

Am Ende der Puls4-Sendung beendete Hans Peter Haselsteiner die Debatte um Prozente und Geld: Er bot nicht gleich 20.000 Euro, sondern 250.000 Euro fĂŒr 25 Prozent und bootete damit alle anderen Löwen aus. Die Kaffeekapseln sind abgesehen vom eigenen Shop in der Wien-Leopoldstadt auch im Handel erhĂ€ltlich.

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