
Nascha's, 1010 Wien
Das wiedereröffnete Nascha's setzt ab sofort auf Frühstück und ab Herbst auf eine Bar. Das Frühstück ist angesichts der Portionsgrößen doch etwas teuer, für das Abendessen trägt Petr Matusny die Verantwortung, der einst für den Höhenflug des Charlie P's sorgte.
Das wiedereröffnete Nascha's setzt ab sofort auf Frühstück und ab Herbst auf eine Bar. Das Frühstück ist angesichts der Portionsgrößen doch etwas teuer, für das Abendessen trägt Petr Matusny die Verantwortung, der einst für den Höhenflug des Charlie P's sorgte.
© Anita Kattinger
Neu: Frühstück im Nascha's
Das wiedereröffnete Nascha's setzt ab sofort auf Frühstück und ab Herbst auf eine American Bar.
Das Nascha's probiert es noch einmal – nach Umbau und neuer Speisekarte gibt es nun zwischen wieder 7 und 11.30 Uhr Frühstück für Wiener mit dickem Geldbörsel.

© Bild: Anita Kattinger
Das lästige Ankreuzen der Speisen ist weggefallen, der Kaviar steht noch immer zu Auswahl. In der Zeit des Softopenings werden von der Rechnungssumme zehn Prozent abgezogen. Ab September soll es im Untergeschoß dann eine Amercian Bar geben.

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Als Besitzerin Natalya Scharapovadas dasNascha's("naschen" bzw. "wir" auf "Russisch") vor 1,5 Jahren eröffnete, zielte das schicke Restaurant-Konzept auf die Reichen und Schönen der Wiener Innenstadt ab. Bei Preisen für Hauptspeisen jenseits der 20 Euro – der "Burger Deluxe" kostete damals 32 Euro, das Filet Mignon 29 Euro – durchaus die passende Zielgruppe. An den Preisen hat sich seitdem nicht viel verändert und das könnte für das Frühstücks-verwöhnte Wiener Publikum am Ende doch ein Ausschlusskriterium sein.

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Die Blinis, russische Pancakes aus Buchweizenmehl, können wahlweise mit Räucherlachs oder Keta Kaviar (Rogen vom Lachs) bestellt werden. Die Portion um 12 Euro besteht aus drei Stück: Nun mag es angesichts der Einfachheit der Speise ein wenig unfair klingen, aber das goldgelb herausgebackene Frühstücksgericht schmeckt zu langweilig. Die Kombination von Räucherlachs und Kaviar wäre doch die spannendere Alternative gewesen.

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Besonderes Augenmerk sollte dem "Frühstück nach Maß" gelten: Hier lässt sich mit zahlreichen Zutaten ein Super-Sandwich kreieren. Wir wählten Vollkornbrot, pochiertes Ei, Speck, Spinat, Sauce hollandaise und Schnittlauch – die ausgewählten Zutaten kommen in Summe auf 9,1 Euro. Die Kombi wird ansehnlich arrangiert und schmeckt hervorragend. Die Sauce hollandaise gerät einen Tick zu sauer, aber sonst präsentiert sich das "Frühstück nach Maß" als gelungene Idee.