© Burger King

Friedensangebot
08/27/2015

Warum McDonalds mit Burger King keinen McWhopper macht

In einer großen Kampagne reicht Burger King seinem Rivalen die Hand - dieser lehnte das Angebot ab.

von Laila Daneshmandi

Zum Weltfriedenstag am 21. September will Burger King die Differenzen mit seinem größten Konkurrenten McDonald's bei Seite legen und schlägt im Rahmen einer groß angelegten Kampagne einen gemeinsamen Burger geben - den McWhopper, eine Symbiose aus dem Whopper von Burger King und dem Big Mac von McDonald's.

"Guten Tag McDonald's, wir kommen zu Ehren des Friedens!" Mit diesen Worten macht Burger King in einem offenen Brief ein scheinbar unmoralisches Angebot. "Wir wissen, dass wir so einige Differenzen hatten, aber wie wäre es mit einer Auszeit von dieser sogenannten Burger-Schlacht?"

Wenn McDonald's nur mitmachen würde...

Doch McDonald's will sich nicht für die Kampagne von Burger King einspannen lassen, die sogar auf großen Plakaten zu sehen ist. Und so verlautete der Konzern auf der offiziellen Facebook-Seite: "Liebes Burger King, eine Inspiration für eine gute Sache... großartige Idee. Wir lieben die Intention, aber unsere zwei Marken könnten gemeinsam etwas größeres schaffen, um etwas zu verändern. Wir wollen weltweit die Aufmerksamkeit auf das Thema erhöhen, vielleicht wollt ihr uns bei einem bedeutungsvollen globalen Projekt unterstützen?"

Aus der Traum vom McWhopper. Dabei hatte sich Burger King sogar schon ein gemeinschaftliches Design für die Verpackung ausgedacht. Doch so einfach will sich McDonald's von seinem Konkurrenten nicht für eine Kampagne instrumentalisieren lassen. Im PS richtet der Konzern seinem Gegner noch aus: "Das nächste Mal reicht auch ein einfacher Anruf."

Verkauft werden sollte der Burger übrigens in einem eigens eingerichteten Pop-up-Restaurant in Atlanta - auf halber Strecke zwischen der Burger-King-Zentrale in Miami und dem McDonald's-Hauptquartier in Chicago.

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