Honig süßt Backwaren, Joghurts und Smoothies.

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Statt Zucker
02/17/2017

Mal anders süßen

Es muss nicht immer Zucker sein. Auch natürliche Süßungsmittel können Speisen einen angenehmen Geschmack verleihen.

Zu viel Zucker ist nicht gut für den Menschen. Im Übermaß genossen fördert er die Bildung von Zahnkaries, aber auch für schwere Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettleibigkeit und Herzkreislauferkrankungen. Dennoch boomen Soft Drinks, Fruchtjoghurts, Smoothies, allesamt regelrechte Zuckerbomben, nach wie vor - und werden oft sogar irreführenderweise als gesund beworben. Auch Kinder- und Jugendgetränke oder Energy Drinks stehen aufgrund des hohen Zuckergehalts seit geraumer Zeit in der Kritik. Doch der Zucker versteckt sind auch in verarbeiteten Lebensmitteln, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Alternative Süßstoffe

Neben raffiniertem Zucker gibt es auch natürlichere Süßungsmittel, die zwar nicht unbedingt gesünder, allerdings weniger stark verarbeitet und nährstoffreicher sind. Zudem reicht oft eine geringere Menge des jeweiligen Süßungsmittels aus, um denselben Süßungsgrad der Speise zu erzielen.

In den täglichen Zuckerkonsum müssen derartige Nahrungsmittel dennoch eingerechnet werden. Als Richtlinie für den täglichen Zuckerkonsum nennt die WHO sechs Teelöffel - mehr ist nicht empfehlenswert.

Weitere Alternativen zu Kristallzucker finden Sie hier.

1. Ahornsirup (100 Gramm enthalten in etwa 68 Gramm Zucker)

Ahornsirup entsteht, wenn man den Pflanzensaft des Zucker-Ahorns einkocht. Der Dicksaft enthält geringe Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, ist jedoch reich an Magnesium. Ein Esslöffel deckt 25 Prozent des täglichen Bedarfs. Bei der Wahl den Sirups sollte man auf die Farbe achten. Dunklere Sirupe schmecken am intensivsten, wodurch man in der Regel auch weniger davon verwendet - und so Zucker spart. 100 Gramm enthalten 68 Gramm Zucker

2. Datteln (100 Gramm enthalten in etwa 63 Gramm Zucker)

Zum Süßen eignen sich Datteln hervorragend. Energiekugeln und andere rohe Süßspeisen erhalten durch die klebrige Wüstenfrucht Geschmack und Konsistenz. Datteln enthalten wichtige Nährstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, B-Vitamine und Antioxidantien.

Dattelzucker wird direkt aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Früchte werden zuerst getrocknet und dann gemahlen. Der Nährstoffgehalt ist jedoch nicht mit jenem der frischen Frucht vergleichbar und sollte im Hinblick auf den Zuckergehalt mindestens so sparsam wie Zucker verwendet werden.

3. Kokosblütenzucker

Aus dem Saft der Palmblume hergestellt ist Kokosblütenzucker in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Der Saft der Kokospalme wird dick eingekocht und anschließend getrocknet und gemahlen. Das Pulver schmeckt nach Karamell, enthält Eisen, Zink, Kalzium und Kalium und hat einen niedrigen glykämischen Index. Beim Kauf sollte man auf die Nachhaltigkeit des Produkts achten.

Weitere Alternativen zu Kristallzucker finden Sie hier.

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