Genuss 17.04.2018

Spar testet transparentes Polyester-Netz für Obst und Gemüse

© Bild: Helge Kirchberger Photography

Mit einem Mehrwegsackerl will Interspar den Konsumenten eine Alternative zu den herkömmlichen Plastiksackerln bieten.

Im Ausland funktioniert das Einkaufen von Obst und Gemüse sehr oft mit Papiersackerln – in Österreich werden hierfür hauchdünne Plastiksackerl verwendet. Das hat den Hintergrund, dass Supermärkte die Menge kontrollieren wollen und nicht überall im Kassabereich abgewogen werden kann. Die Sackerl seien allerdings eine unnötige Belastung für die Umwelt und eine Ressourcenverschwendung, kritisieren immer wieder Umweltschützer.

Interspar startet aus diesem Grund eine Initiative zur Plastikvermeidung und testet ab sofort für unverpackte Paradeiser, Äpfel und Karotten ein Mehrwegsackerl. Zwar besteht dieses Netz mit Zugband aus Polyester, ist jedoch laut dem Unternehmen waschbar und damit umweltschonend. Das Mehrweg-Sackerl, in dem sich bis zu acht Äpfel pro Sackerl transportieren lassen, ist im 4er-Pack in allen Interspar-Hypermärkten (1,49 Euro) erhältlich.

Das Waagen-Etikett kann auf der seitlich aufgenähten Stofflasche aufgeklebt werden und lässt sich leicht wieder lösen. Das Netz ist bei 30 Grad waschbar und lässt sich beliebig oft wiederverwenden. Bereits ab der sechsten Verwendung soll es im Vergleich zum herkömmlichen Sackerl CO2 einsparen.

( kurier.at , kaa ) Erstellt am 17.04.2018