Zeitlos fein: Spanferkel vom offenen Feuer

© Klaus Scheuer

Genuss-Wissen
10/14/2015

Das schmausten die Erbauer von Stonehenge

Schwein gehabt: So aßen Steinzeitmenschen bei ihren "Partys" rund um die Kultstätte.

Bereits vor 5000 Jahren liebten die Menschen große Braten zu großen Festen. So auch die Erbauer von Stonehenge - die anscheinend leidenschaftliche Party-People waren. Dabei schmausten sie vor allem gegrilltes, junges Schweine- und Rindfleisch. Aber auch diverse Milchprodukte spielten eine kulinarische Rolle – dies jedoch nicht nur für den täglichen Hunger, sondern vor allem im Rahmen bestimmter Rituale.

Steinzeit-Party

Stonehenge war also eine richtige "Partylocation". Und das Essen der Steinzeitmenschen war nicht von schlechten Eltern. Der Forscher Oliver Craig von der University of York und sein Team haben Knochenreste, Essensrückstände, Keramikscherben und Feuerstellen, die in Durrington Walls und Umgebung gefunden wurden, analysiert.

Die Schweine - aber auch andere Tiere - brachten die Festbesucher gleich selbst mit, um sie erst zu schlachten und dann gemeinschaftlich bei rituellen Festen zu verputzen. Dazu wurden sie über offenem Feuer gegrillt. Milchprodukte waren anscheinend Priestern vorbehalten - bei Ritualen. Woher man das weiß? Sie finden sich ausschließlich an den Zeremoniestätten. Vermutlich spielte die weiße Farbe eine gewisse Rolle - als Symbol des Reinen. Vegetarier, so es sie damals gegeben haben soll, hatten bei diesen Festen eher nichts zu lachen: Die Fundstücke zeigen, dass pflanzliche Nahrung dabei kaum eine Rolle spielte.

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