Genuss
19.02.2018

So sieht das neue Noma Ocean aus

Auf 7000 Quadratmetern hat René Redzepi sein neues besseres Noma eröffnet, inklusive eigenen Gärten und Gewächshäusern.

Zehn Millionen Euro wollte René Redzepi in sein neues Noma investieren – vergangenes Wochenende fand die Eröffnung statt. Am Silvesterabend 2016 hatte der Ausnahmekoch sein ehemals bestes Restaurant der Welt geschlossen und war mit seinem Team für Pop-up-Projekte auf der ganzen Welt unterwegs. Der 40-Jährige hatte sich mehr Natur gewünscht und weniger Betonwüste, daher entschied er sich für ein Areal im Freistadt Christiania in Dänemark.

Am Wochenende präsentierte das Noma Ocean auch erste Fotos auf Instagram: "The beautiful dining room of our restaurant – after years of planning, we are so happy with the end result." Auf dem 7000 Quadratmeter großen Areal befinden sich nicht nur eigene Gärten und Gewächshäuser, sondern auch ein Labor. In diesem experimentiert das Team mit Fermentation und Schimmelpilzen. Da es nur 40 Sitzplätze und einen Private Dining Room für acht bis 16 Gäste gibt, ist das neue Restaurant bereits jetzt auf Monate hinaus ausreserviert.

Wieso Noma Ocean? Redzepi und sein Team kochen nach drei (!) Jahreszeiten: Jetzt im Winter kommen die Hauptzutaten wie Fisch, Schalentiere, Meeresfrüchte und Algen aus dem Meer – daher der Namen Ocean. Von Frühling bis Herbst wollen sie Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten und von regionalen Landwirten und Sammlern anbieten – das Restaurant verwandelt sich in ein rein vegetarisches. Im Herbst gibt es Pilze, Beeren und Wild.